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Konzert & Gespräch

Clocks without Hands

Drei Werke von Olga Neuwirth, Ashley Fure und Justė Janulytė

Das große Orchester als Apparat stellt auch im 21. Jahrhundert immer wieder eine Herausforderung für Komponist*innen dar. Drei Komponistinnen haben diese angenommen:
Olga Neuwirth, Ashley Fure und Justė Janulytė.

19:00 Carl-Maria-von-Weber-Saal
Künstler*innengespräch

Ein Abend geprägt von drei herausragenden Komponistinnen-Persönlichkeiten der Gegenwart: Ashley Fure (*1982), Olga Neuwirth (*1968) und Justė Janulytė (*1982). Ashley Fures (*1982) hypnotisierendes Werk für Orchester und Elektronik war für den Pulitzer-Preis 2017 vorgeschlagen. Olga Neuwirths (*1968) fulminantes „Masaot/Clocks without Hands“ – eine poetische Reflexion über das Wesen der Zeit und das Verblassen von Erinnerungen – hat seit seiner Uraufführung von Wien bis New York Begeisterung ausgelöst. Gekrönt wird der Abend im klassizistischen Ambiente des Konzerthaus Berlin von der Uraufführung einer Auftragskomposition der litauischen Komponistin Justė Janulytė (*1982), deren großflächige, vielschichtige Texturen und häufig extrem langsamen, graduellen Metamorphosen, eine faszinierende, entschleunigende Sogwirkung entfalten.

Programm

Ashley Fure
Bound to the Bow
für Orchester und Elektronik (2016) DE

Olga Neuwirth
Masaot / Clocks without Hands
für großes Orchester (2013/2015)

Justė Janulytė
Was there a Swan?
für Orgel und Orchester (2019) UA
Kompositionsauftrag Berliner Festspiele / MaerzMusik und Konzerthaus Berlin

Besetzung

Konzerthausorchester Berlin
Daniel Weingarten Klangregie
Peter Rundel Leitung

In Zusammenarbeit mit Konzerthaus Berlin. Mit Unterstützung von Berliner Künstlerprogramm des DAAD und Lithuanian Culture Institute.

Live-Mitschnitt Deutschlandfunk Kultur, Sendung 20:03