Diskussion
Reden über Veränderung

Neue Träume für Europa

In der zweiten Ausgabe der Diskussionsreihe „Reden über Veränderung“ sprechen Roger de Weck, Ulrike Guérot, Johann König und Maryam Zaree über die Zukunft unserer internationalen Gemeinschaft.

Europa ist aus den Fugen. Eine Woche nach dem voraussichtlichen Austritt des Vereinten Königreichs aus der Europäischen Union und kurz vor der neunten Direktwahl zum Europäischen Parlament reden wir mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, die 2014 das Denklabor European Democracy Lab gegründet hat, dem ehemaligen Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT Roger de Weck, der Schauspielerin und Filmemacherin Maryam Zaree und dem Kunstgaleristen Johann König über die Zukunft unserer internationalen Gemeinschaft.

In ihrem Manifest „Für ein freies und geeintes Europa“ zeichneten die politischen Kriegsgefangenen Altiero Spinelli und Ernesto Rossi 1941 auf der Insel Ventotene das Bild eines Ortes, an dem Alliierte und Feinde zusammenkommen, um „alte Absurditäten“ zu vermeiden. Ist das Friedensprojekt Europa als Utopie ausgeträumt? Welche Absurditäten prägen unsere Zeit und wie kann das Europa von morgen ihnen Widerstand leisten? Braucht Europa Pragmatismus oder Fantasie? Wir suchen nach dem, was über die aktuelle Polarisierung zwischen alten Linken und neuen Rechten, zwischen Wirtschaftslobby und Gemeinwohl-Aktivismus hinausgehen könnte.

„Reden über Veränderung“ ist eine Diskussionsreihe im Fishbowl-Format auf der Bühne des Festspielhauses, bei der die Interaktion mit dem Publikum ausdrücklich erwünscht ist. Die Veranstaltung wird live im Digitalkanal „Dlf Dokumente und Debatten“ bundesweit übertragen.

Mit Roger de Weck, Ulrike Guérot, Johann König und Maryam Zaree
Moderation Hans Dieter Heimendahl (Deutschlandfunk Kultur)

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturrates, des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Berliner Festspiele in Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur.

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