Taylor Mac: „A 24-Decade History of Popular Music“

Taylor Mac: „A 24-Decade History of Popular Music“

© Little Fang Photography

Performance

Taylor Mac – A 24-Decade History of Popular Music

Mit 240 Popsongs durch 240 Jahre amerikanischer Geschichtsschreibung: Taylor Macs monumentale Show „A 24-Decade History of Popular Music“ erzählt eine alternative Geschichte der USA.

  • In englischer Sprache

Die vielfach ausgezeichnete Arbeit des amerikanischen Dramatikers, Performers und Produzenten, die im Haus der Berliner Festspiele in der ungekürzten Fassung ihre Europapremiere feiert, nimmt sich des Kampfes gegen Unterdrückung, Konformismus, Rassismus und patriarchale Verhältnisse an. Das 24-stündige Werk ist im Festspielhaus über vier Abende hinweg zu erleben und entwickelt mit rund 100 Performer*innen eine schillernde, opulente Revue, in der all jene zu Wort kommen, deren Stimmen nicht in den Geschichtsbüchern widerhallen.

„‚A 24-Decade History of Popular Music‘ ist ein Reenactment, das zeigt, warum Individuen auf lange Sicht Verlierer sind, während Gemeinschaften und Bewegungen, wenn sie kontinuierlich zusammengeführt werden, das Potenzial haben, zu gedeihen und immer gerechter zu werden“, so Taylor Mac. „Ich bin kein Lehrer. Mein Job ist es, Menschen an etwas zu erinnern. Ich erinnere das Publikum an Dinge, die es vergessen, verworfen oder verdrängt hat – oder die andere für es verdrängt haben.“ judy – so das bevorzugte Gender-Pronomen von Taylor Mac – tritt mit dieser ermächtigenden Geste auf und begibt sich in ein unbändiges Spiel, in dem sich die Grenzen zwischen Zuschauerraum und Bühnenshow, zwischen Innen und Außen, zwischen vermeintlicher Realität und gewünschter Fiktion zunehmend auflösen. Die groß orchestrierte Produktion aus New York komplettiert sich durch Berliner Musiker*innen, Special Guests und eine Gruppe von „Dandy Minions“: Performer*innen aller Art aus den unterschiedlichsten Milieus der Stadt.

Regie, Autor & Performer Taylor Mac
Dramaturgie Jocelyn Clarke
Kostüm Machine Dazzle
Musikalische Leitung & Arrangement Matt Ray
Co-Regie Niegel Smith
Bühnenbild Mimi Lien
Licht John Torres
Sounddesign Jimin Brelsford
Choreografische Beratung Jawole Zollar
Produktion Pomegranate Arts