Taylor Mac – A 24-Decade History of Popular Music. Trailer

© Berliner Festspiele

Performance

Taylor Mac – A 24-Decade History of Popular Music

Chapter 1 – 4

Europa-Premiere

Mit 246 Popsongs durch 240 Jahre amerikanischer Geschichtsschreibung: Taylor Macs monumentale Show „A 24-Decade History of Popular Music“ erzählt über vier Abende hinweg eine alternative Geschichte der USA.

  • 6 h
  • In englischer Sprache

Taylor Macs herausragende Pop-Odyssee „A 24-Decade History of Popular Music“ dekodiert anhand von 246 Songs, die zwischen 1776 und heute in den Vereinigten Staaten populär waren, die Gesellschaftsgeschichte des Landes. Das 24-stündige Werk, das in den USA als eines der spektakulärsten Theaterereignisse des Jahrzehnts gefeiert wurde, erlebt im Haus der Berliner Festspiele nicht nur seine Europapremiere, sondern auch die einzige Aufführung dieser ungekürzten Version in Europa. „‚A 24-Decade History of Popular Music‘ ist ein Reenactment, das zeigt, warum Individuen auf lange Sicht Verlierer sind, während Gemeinschaften und Bewegungen, wenn sie kontinuierlich zusammengeführt werden, das Potenzial haben, zu gedeihen und immer gerechter zu werden“, so Taylor Mac. „Ich bin kein Lehrer. Mein Job ist es, Menschen an etwas zu erinnern. Ich erinnere die Zuschauer*innen an Dinge, die sie vergessen, verworfen oder verdrängt haben – oder die andere für sie verdrängt haben.“

Taylor Mac präsentiert eine opulente Show, die sich jeder Genrezuschreibung widersetzt, wobei alle 246 Songs vom musikalischen Leiter Matt Ray mit üppigen neuen Arrangements versehen wurden. Der Kostümbildner Machine Dazzle, der schon seit langem mit Mac zusammenarbeitet, schneiderte eigens für jedes Jahrzehnt außerordentlich fantasievolle Kostüme, die zugleich einen ganz eigenen Kosmos gestalten. 100 Künstler*innen, darunter Berliner Musiker*innen, Special Guests und eine Gruppe von „Dandy Minions“ – Performer*innen aller Art aus den unterschiedlichsten Milieus der Stadt –, werden im Laufe der vier sechsstündigen Performances, die jeweils sechs Jahrzehnte amerikanischer Geschichte abdecken, mit Taylor Mac zu erleben sein. Gemeinsam mit ihnen und dem Publikum entwickelt judy – so das bevorzugte Gender-Pronomen von Taylor Mac – ein kollektives Happening, das sämtliche Grenzen auflöst und alle zusammen auf eine ausschweifende Reise mitnimmt.

Regie, Autor & Performer Taylor Mac
Dramaturgie Jocelyn Clarke
Kostüm Machine Dazzle
Musikalische Leitung & Arrangement Matt Ray
Co-Regie Niegel Smith
Bühnenbild Mimi Lien
Licht John Torres
Sounddesign Jimin Brelsford
Choreografische Beratung Jawole Zollar
Produktion Pomegranate Arts

Gefördert durch

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

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