Bühne spezial: Konzert

Bühne spezial: Konzert

© Dave Großmann

Konzert
Bühne Spezial

Lieder von früheren Teilnehmer*innen des Treffen junge Musik-Szene

  • ca. 1 Stunde 15 Minuten

Frau Lehmann – Fiona Lehmann und Franz Blumstock
„Es ist die alte Leier, ein dir wohl bekanntes Lied, du hast es schon gesungen, lang bevor ich’s schrieb“ – erklingt es immer gen Ende eines Frau Lehmann-Konzerts. Und ja, man könnte meinen, das alles irgendwie zu kennen und schon einmal gehört zu haben. Doch lässt man sich richtig auf das Gitarren-Duo ein, wird klar, da ist noch viel mehr als die Hommage an Element of Crime und die Inspiration durch Bands wie The Velvet Underground oder The Jesus and Mary Chain. Frau Lehmann entwickelt einen neuen, eigenen Stil – in Fiona Lehmanns Texten trifft tiefe Ernsthaftigkeit auf radikalen, derben Blödsinn. Der Sound von Franz Viktor Blumenstock umfängt die*den Zuhörer*in in der Manier des Psychedelic Rock und Post Punks. Fiona Lehmann war 2017 mit ihrem Ensemble zum Theatertreffen der Jugend eingeladen sowie Preisträgerin des Treffen junge Musik-Szene und nahm 2018/19 am Nahaufnahme-Format des Treffen junge Musik-Szene teil. Franz Viktor Blumstock war in den Jahren 2016 und 2018 als Preisträger beim Theatertreffen der Jugend zugegen. In ihrem Heimatort, dem Leipziger Untergrund, hat Frau Lehmann bereits einen angesehenen Namen, obwohl sie erst seit Anfang 2019 zusammen spielen.

Lisa Harres, 1998 in Darmstadt geboren, ist fasziniert davon, wie Menschen sich ausdrücken, wie sie versuchen, ihre Gedanken und inneren Bilder nach außen zu übersetzen. Sie macht Musik, schreibt, filmt, experimentiert und ist ständig auf der Suche nach neuen Weisen und Medien, um etwas in diese Welt zu bringen. Im kreativen Ausdruck erkennt sie viele heilende Kräfte, in Sound Healing Sessions verbindet sie ihr Wissen über Meditation und Yoga mit ihrer Liebe zu Klängen und Musik. 2015 war sie Preisträgerin beim Treffen junge Musik-Szene und 2017 Teilnehmerin des Formats Nahaufnahme beim Treffen junge Musik-Szene. Zurzeit studiert sie Soziolinguistik und Theaterwissenschaft in Berlin.

Die 22-jährige Berlinerin Marlena Kreßin wächst in einer Theaterfamilie auf. Ihre Kindheit verbringt sie auf Tourneen durch Europa. Dort hat sie erlebt, wie persönliche Erfahrungen in künstlerischer Form auf die Bühne kommen und wie stark sie auf ein Publikum wirken, wenn der Ursprung authentisch ist. In ihren Texten sind die Erfahrungen eines bewussten Älterwerdens verarbeitet. Sie erzählen vom Stagnieren und Wachsen, von Distanz und Nähe, von Trauer und Trost.

Nach mehreren Wochenend-Sessions und Übernachtungen im Studio stellte Cloudy June - Ende 2018 ihre erste EP fertig, die von ihrem besten Freund produziert wurde. Die 20-jährige Halbkubanerin macht seit der 6. Klasse Musik, hat mit 15 ihre ersten Songs bei SoundCloud hochgeladen und trat ein Jahr später der Death-Metal-Band New Greed als Sängerin bei. Durch die Band erhielt sie neue Inspiration für ihre Solomusik von Künstler*innen wie Opeth, Steven Wilson und Porcupine Tree.
Seitdem entwickelte sich ihre Musik zu einem eigenständigen Sound, der verschiedene Einflüsse kombiniert, von Folk & Pop bis hin zu Classic Rock, Soul und Metal, welche alle durch ihre einzigartige Stimme und außergewöhnliches Songwriting miteinander vereint werden.

Mit

Frau Lehmann, Lisa Harres und Marlena Kreßin