Kiki

Kiki

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Film
Bühne spezial

Kiki

Schweden/USA 2016
Regie Sara Jordenö

25 Jahre nachdem „Paris is Burning“ die Ballroom-Szene in New York beschrieb, gibt uns „Kiki“ Einblicke in die Welt der heutigen jungen Black LGBT-Community, wirft einen Blick auf die Bälle, bei denen die Teilnehmenden in Voguing-Wettbewerben um Trophäen kämpfen, und lässt deren Protagonist*innen über ihre Wünsche und ihren Alltag berichten.

  • 95 min, ohne Pause
  • in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Wir bitten um vorherige Anmeldung unter

Anders als zur Zeit von „Paris is Burning“ entstehen diese Bälle nicht aus der Subkultur, sondern werden von queeren Jugendhilfeprogrammen organisiert. Es fällt auf, wie aufgeklärt die Jugendlichen heutzutage genderpolitische Fragen diskutieren und wie selbstverständlich sie mit Begriffen wie Heteronormativität und Geschlechterdekonstruktion umgehen. Mögen sich die Stadt, die Strukturen und das genderpolitische Bewusstsein seit den Achtzigern verändert haben, geblieben ist die Sehnsucht nach Akzeptanz und einem sicheren Ort, an dem jede*r ihre*seine Einzigartigkeit zelebrieren kann. Co-Autor Twiggy Pucci Garçon bringt es auf den Punkt: „There is so much left to fight for.“

© Internationale Filmfestspiele Berlin, Panorama