James Brandon Lewis UnRuly Quintet

James Brandon Lewis UnRuly Quintet

© Diane Allford

Konzert

James Brandon Lewis UnRuly Quintet

Mit der Deutschlandpremiere „An UnRuly Manifesto“ sind James Brandon Lewis und seine Ausnahmeband Samstagnacht im Quasimodo zu erleben. Mit dabei ist unter anderem die Trompeterin Jaimie Branch.

James Brandon Lewis UnRuly Quintet

Deutschlandpremiere

In einem Zeitalter der Spezialist*innen hält der New Yorker Saxofonist James Brandon Lewis an einem umfassenden Jazz-Verständnis fest und lässt sich in seinen musikalischen Entscheidungen einzig von seinen persönlichen Überzeugungen und seinem künstlerischen Gewissen leiten. Er ist ein leidenschaftlicher Improvisationskünstler, hält aber durchaus das Erbe seiner Vorgänger wie Ornette Coleman, Charlie Haden (mit dem er studierte) und James „Blood“ Ulmer in Ehren, wenn er den rhythmischen Prämissen des Hip-Hop in seiner Musik nachgeht. Anfang des Jahres veröffentlichte er seine bisher stärkste Aufnahme, „An UnRuly Manifesto“, eine Quintett-Einspielung von großer Widerspenstigkeit und Schönheit, die sich zwischen Avant-Funk, Free Jazz und hypermelodischem Post Bop bewegt und auf der zeitlose Themen immer wieder in meisterhaft modulierte Improvisationen münden. Angetrieben durch eine kraftvolle Rhythmusgruppe mit Luke Stewart am Bass und Warren Trae Crudup III am Schlagzeug, schalten James Brandon Lewis und seine Frontline-Partnerin, die Trompeterin Jaimie Branch, mühelos zwischen elegischen Unisono-Melodien voll bittersüßer Lyrik, flinken Schlagabtauschen und rasanten, ausgedehnten Solopassagen. Die bezaubernde Gitarristin Ava Mendoza rundet das Line-up beim Jazzfest-Berlin-Debüt der Ausnahmeband ab.

James Brandon Lewis An UnRuly Manifesto bei Bandcamp

James Brandon Lewis UnRuly Quintet (USA) Deutschlandpremiere
An UnRuly Manifesto

James Brandon Lewis tenor sax, composition
Jaimie Branch trumpet
Ava Mendoza electric guitar
Luke Stewart electric bass
Warren Trae Crudup III drums