KIM Collective

KIM Collective

© Liz Kosack

Klanginstallation & Performance

KIM Collective

Garden of Hyphae

In diesem Jahr steigt das KIM Collective als selbsternanntes Pilzgeflecht des Jazzfest Berlin aus der Unterwelt empor und breitet seine Wurzeln im Foyer des Festspielhauses zu einer zweitägigen, sich ständig weiterentwickelnden Installation aus. Am Freitagabend präsentiert das KIM Collective eine Collage aus vorab aufgenommenen Klängen, Textschnipseln und Musikmaterial des Jazzfest Berlin. Am Samstagabend verbinden sich diese Elemente mit Live-Performances im Foyer.

Das 2013 gegründete KIM Collective besteht aus 13 Improvisator*innen und Komponist*innen aus den unterschiedlichsten Communities der Berliner Musikszene, die sich allesamt jeglichen stilistischen und hierarchischen Einschränkungen verweigern. Das Kollektiv spielte zumeist in kleineren Untergruppen zusammen, bis es beim Jazzfest Berlin 2018 zum ersten Mal in kompletter Besetzung auftrat. In einer spektakulären installativen Performance auf der Unterbühne im Haus der Berliner Festspiele verwoben die Musiker*innen – mit aufwändigen Masken geschmückt, die ihre Kollegin Liz Kosack entworfen hatte – Live-Sounds von Konzerten, die über ihnen stattfanden, mit ihrem eigenen Spiel in Echtzeit und erschufen so unvergessliche Erlebnisse zwischen und nach den Sets im Stockwerk über ihnen.

KIM Collective:
Max Andrzejewski, Paul Berberich, Brad Henkel, Simon Kanzler, Liz Kosack, Raphael Meinhart, Dora Osterloh, Julia Reidy, Otis Sandsjö, Max Santner, Georg Schütky, Elias Stemeseder, Dan Peter Sundland, Laura Winkler

Jonas Hinz sound