Wu Tsang, Untitled (Library Studies), 2013–2014/2019

Wu Tsang, Untitled (Library Studies), 2013–2014/2019. Fotografien, digitale C-Prints auf Alu-Dibond, je 20 x 30 cm

Courtesy: die Künstlerin, Galerie Isabella Bortolozzi, Cabinet und Antenna Space

Lesekreis

Kathy-Ann Tan & Wu Tsang

Zur Ausstellung Wu Tsang: There is no nonviolent way to look at somebody

Im Rahmen von Wu Tsangs Ausstellung There is no nonviolent way to look at somebody werden drei Lesekreise stattfinden, die zur gemeinschaftlichen Lektüre und Diskussion von Texten einladen, die für Tsangs Werk ausschlaggebend sind.

  • Dauer: 2h
  • In englischer Sprache

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Anmeldung mit Vor- und Nachnamen sowie Terminangabe bis zum 15.10.19 unter .

Im Vorwort von Fred Moten und Stefano Harneys Buch Die Undercommons. Flüchtige Planung und schwarzes Studium (2013) definiert Jack Halberstam den englischen Begriff „study“ [wörtlich: studieren] als „eine Form des gemeinsamen Denkens, das sich von dem Denken unterscheidet, das die Institution von dir verlangt”. Diese Form intellektueller Gemeinschaftlichkeit ist Voraussetzung für Tsangs Praxis – und der Begriff „study“ ein wesentlicher Bezugspunkt in ihren Arbeiten. Die Lesekreise zur Ausstellung im Gropius Bau sollen einer kollaborativen Lesepraxis Raum geben.

26. Oktober 2019
Lesekreis mit Kathy-Ann Tan & Natasha Ginwala
James Baldwin, “Stranger in the Village”, in: James Baldwin, Notes of a Native Son (1955)
Dionne Brand, The Blue Clerk. Ars Poetica in 59 Versos (2018)

2. November 2019
Lesekreis mit Kathy-Ann Tan & Natasha Ginwala
Dionne Brand, The Blue Clerk. Ars Poetica in 59 Versos (2018)
Toni Morrison, The Source of Self-Regard. Selected Essays, Speeches and Meditations (2019)

16. November 2019
Lesekreis mit Kathy-Ann Tan & Wu Tsang
Fred Moten, all that beauty (2019) – Einleitung und erstes Kapitel

Natasha Ginwala ist assoziierte Kuratorin am Gropius Bau. Gemeinsam mit Defne Ayas übernimmt sie die künstlerische Leitung der Gwangju Biennale 2020.

Kathy-Ann Tan ist Kuratorin und unabhängige Wissenschaftlerin. Ihr derzeitiges Forschungsprojekt zielt darauf ab, ein kollaboratives Forum für Künstler*innen und Kurator*innen aufzubauen, welches sich kritisch mit kolonialen Narrativen auseinandersetzt.

Wu Tsang war 2018 die erste In House: Artist in Residence des Gropius Bau. Vom 4. September 2019 bis 12. Januar 2020 ist ihre Ausstellung There is no nonviolent way to look at somebody im 1. Obergeschoss zu sehen.