Ausstellung

The Cool and the Cold. Malerei aus den USA und der UdSSR 1960–1990

Sammlung Ludwig

17. September 2021 bis 9. Januar 2022

Unter dem Titel The Cool and the Cold ist im Gropius Bau eine Gruppenausstellung zu sehen, die zur Zeit des Kalten Krieges entstandene Gemälde aus beiden weltpolitischen Machtzentren vereint – unter anderem Arbeiten von Andy Warhol, Ilja Kabakov, Jackson Pollock, Helen Frankenthaler und Erik Bulatov.

Roy Lichtenstein, Hopeless, 1963

Roy Lichtenstein, Hopeless, 1963. Acryl auf Leinwand, 177,8 x 152,4 cm

© Estate of Roy Lichtenstein & VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Kunstmuseum Basel, Martin P. Bühler, Courtesy: Kunstmuseum Basel, Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung

Unter dem Titel The Cool and the Cold. Malerei aus den USA und der UdSSR 1960–1990. Sammlung Ludwig werden unter anderem Arbeiten von Andy Warhol, Ilja Kabakov, Erik Bulatov, Lee Lozano, Jackson Pollock, Helen Frankenthaler, Viktor Pivovarov, Natalja Nesterova und Ivan Čujkov aus der Sammlung Ludwig miteinander in Beziehung gesetzt. Peter und Irene Ludwig gehörten zu den ersten europäischen Sammler*innen von US-amerikanischer Pop-Art und Kunst aus der Sowjetunion; ihre umfangreiche Sammlung ermöglicht so die kritische Gegenüberstellung von Werken aus beiden Lagern des Ost-West-Konflikts. Die Ausstellung im Gropius Bau untersucht, wie Künstler*innen auf politische wie ästhetische Fragen ihrer Zeit reagierten und Vorstellungen individueller und gesellschaftlicher Freiheit verhandelten; im Dialog von Konzeptkunst und Pop-Art aus drei Jahrzehnten wird Kunst als Ausdruck von und Kommentar zu Ideologien lesbar.

Kuratiert von Benjamin Dodenhoff und Brigitte Franzen

Organisiert in Zusammenarbeit mit der Peter und Irene Ludwig Stiftung

Partner: Wall, ALEXA, Bouvet, Yorck Kino, Dussmann
Medienpartner: Tagesspiegel, Monopol, Weltkunst, kunst:art, Mousse Magazine, rbbKultur