Ausstellung

Yayoi Kusama

Eine Retrospektive

19. März bis 1. August 2021

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Der Gropius Bau widmet Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die auf knapp 3000 m² einen Überblick über ihre zentralen Schaffensperioden der letzten 80 Jahre bietet und eine Reihe aktueller Arbeiten umfasst, darunter auch einen neuen Infinity Mirror Room.

Yayoi Kusama, „Infinity Mirror Room – Phalli’s Field“, 1965

Yayoi Kusama, „Infinity Mirror Room – Phalli’s Field“, 1965

© YAYOI KUSAMA, Courtesy: Ota Fine Arts, Victoria Miro & David Zwirner

Ein wesentliches Anliegen der Retrospektive ist es, die Entwicklung von Kusamas Schaffen von frühen Gemälden und akkumulativen Skulpturen hin zu immersiven Erlebnisräumen nachzuzeichnen und insbesondere ihre bislang wenig beachtete künstlerische Aktivität in Deutschland und Europa aufzuarbeiten. Seit den 1960er Jahren hatte sich die Künstlerin selbst aktiv dafür eingesetzt, Ausstellungsprojekte jenseits ihres damaligen Lebensmittelpunktes New York zu realisieren und ihre Arbeiten im europäischen Kontext zu präsentieren. Dabei rückt auch die Rolle Kusamas als Pionierin des Personal Branding ins Blickfeld, die ihre künstlerische Persona und ihr multidisziplinäres Schaffen schon früh bewusst inszenierte und vermarktete.

Der wegweisende Charakter ihrer Präsentationsformen und künstlerischen Sujets wird im Rahmen der Retrospektive durch Rekonstruktionen erlebbar, die Kusamas frühe Ausstellungsprojekte in Deutschland und Europa in den 1960er Jahren sowie zentrale Einzelausstellungen in den USA und Asien aus den 1950er bis 1980er Jahren zugänglich machen.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal
In enger Zusammenarbeit mit Yayoi Kusama und ihrem Studio

Unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters

Ermöglicht durch

Logo Hauptstadtkulturfonds

Gefördert durch Art Mentor Foundation Lucerne, Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
Unterstützt von Light Art Space
Partner: Wall, Alexa, Bouvet, Yorck Kino, Dussmann
Medienpartner: Tagesspiegel, Monopol, Madame, Mousse Magazine, rbbKultur