Ausstellung

Here History Began

Tracing the Re/Verberations of Halim El-Dabh

Bis auf Weiteres verschoben.

Im Zentrum dieser Ausstellung steht ein fast vergessener Vertreter afrikanischer und arabischer Klangphilosophie: Halim El-Dabh – Komponist, Elektronik-Pionier, Forscher und Lehrer.

Portrait von Halim El Dabh

Halim El Dabh

© James Vaughan

Programmdetails: savvy-contemporary.com

„Here History Began“ („Hier begann die Geschichte“) ist eine Hommage an den ägyptisch-amerikanischen Komponisten, Elektronik-Pionier, Forscher und Lehrer Halim El-Dabh (1921 – 2017), der trotz seiner Pionierleistung im Bereich elektronischer Musik („Taabir El Zaar”, 1944) und trotz großen Einflusses als Denker afrikanischer und arabischer Klangphilosophie fast gänzlich in Vergessenheit geraten ist. Am Beginn dieser auf zwei Jahre angelegten Retrospektive präsentieren SAVVY Contemporary und MaerzMusik eine Ausstellung, die auf El-Dabhs immensem Archiv von Tonbändern, Partituren, Briefen, Texten, Fotografien und Videos basiert. Darüber hinaus wurden Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen beauftragt, neue Arbeiten zu schaffen, die El-Dabhs Position in der Musikgeschichte reflektieren. Sie lassen sich von seinen Praktiken inspirieren und denken darüber nach, was zeitgenössische afrikanische und arabische Klanglandschaften heute sind und wo sie innerhalb der Genealogie und des Erbes des Panafrikanismus stehen.

Arbeiten von

Halim El-Dabh (EG/US)
Theo Eshetu (UK)
Emeka Ogboh (NI/DE)
Sunette Viljoen (ZA/DE)
Aurélie Nyirabikali Lierman (RW/BE)
Yara Mekawei (EG)
Lorenzo Sandoval (ES)
Satch Hoyt (UK)
Leo Asemota (NI/UK)
Tegene Kunbi (ET/DE)
u. a.

Konzept Bonaventure Soh Bejeng Ndikung & Kamila Metwaly
Kuratiert von Antonia Alampi, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Kamila Metwaly
Kommunikation Anna Jäger
Design Elsa Westreicher
Management Lema Sikod & Lynhan Balatbat-Helbock

Präsentiert von SAVVY Contemporary, MaerzMusik – Festival für Zeitfragen & Deutschlandfunk Kultur.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes
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Mit Unterstützung von Goethe Institut