Jelili Atiku, Egungun Alabala Mandela (Oginrinringinrin I), University of Texas at Austin, USA, 11. April 2014

Jelili Atiku, Egungun Alabala Mandela (Oginrinringinrin I). University of Texas at Austin, USA, 11. April 2014

Foto: Hakeem Adewumi

Performance mit öffentlicher Prozession und Ritual
Rituals of Care

Jelili Atiku: The Night Has Ears

Mit seiner Performance The Night Has Ears richtet der Künstler Jelili Atiku den Blick auf die Erinnerungen an Gewalt, die das Gebäude und die Umgebung des Gropius Bau immer noch in sich bergen. Die Arbeit setzt sich aus einer öffentliche Prozession und einem Heilungsritual zusammen, an denen 61 Freiwillige beteiligt sind.

Begrenzte Platzkapazitäten

In Zusammenarbeit mit drei Olosha-Priesterinnen aus Nigeria leitet Jelili Atiku eine Gruppe von 61 Teilnehmer*innen, die in speziell entworfenen Kostümen kleine, für die Veranstaltung geschaffene Holzskulpturen tragen. Die Aufführung beginnt im Lichthof des Gropius Bau und setzt sich mit Wiwe (dem heiligen Baden) der Holzskulpturen fort. Nach einer Prozession in den angrenzenden Straßen kehren Performer*innen und Besucher*innen in das Ausstellungshaus zurück. Die Prozession thematisiert Erinnerungen an Gewalt, die das Gebäude und die Umgebung immer noch in sich bergen. Im Rahmen eines Rituals und unter Einsatz der Skulpturen werden die Teilnehmer*innen eine Form gemeinschaftlicher Heilung praktizieren.

Samstag, 18.1.20, 10:00
Lichthof, Gropius Bau
Einführung Jelili Atiku

Samstag, 18.1. 20, 12:00–15:00
Performance

Jelili Atiku ist ein multimedial arbeitender, nigerianischer Künstler, der sich mit Themen wie Menschenrechten und sozialer Gerechtigkeit auseinandersetzt. Seine Arbeiten wurden international unter anderem auf der 5. Marrakech Biennale, der 57. Biennale in Venedig und der Manifesta 12 in Palermo gezeigt.

Performance:
Jelili Atiku mit
Taiwo Agbede Babatunde Osun-Priesterin,
Kafilat Ajoke Dada Obaluwaye-Priesterin,
Biliki Asake Adeyemi Obatala-Priesterin
und 61 Teilnehmer*innen