Mette Ingvartsen, evaporated landscapes, 2009

Mette Ingvartsen, evaporated landscapes, 2009

Foto: Tania Kelley

Choreografischer Ansatz 1
Rituals of Care

Mette Ingvartsen: evaporated landscapes

Mit evaporated landscapes schafft Mette Ingvartsen eine künstliche Welt, die sich nach den Regeln der Verflüchtigung, Auflösung und Transformation verhält. Ausgehend von ephemeren Materialien und Elementen wie Licht, Ton, Blasen und Schaum konstruiert die Performance Landschaften verschiedenster Art.

Der Eintritt ist frei; der Einlass zur Performance ist aufgrund begrenzter Kapazitäten jedoch nur mit einem kostenlosen Ticket möglich, das am Tag der Veranstaltung an der Kasse des Gropius Bau erhältlich ist. Pro Person nur zwei Tickets pro Performance.

Diese Performance ist für Besucher*innen ab 12 Jahren geeignet.

Einige der künstlichen Landschaften ähneln der Natur, wie wir sie aus der Vergangenheit kennen, während andere eher wie futuristische Erfindungen aussehen. In beiden Fällen evozieren sie Gefühle der Ruhe und Erholung, aber auch der Faszination und Überraschung: Eindrücke, die wir normalerweise der Welt der Naturwunder zuschreiben. In evaporated landscapes dient die Choreografie nicht der Organisation von Körpern und ihren Bewegungen im Raum. Unter Choreografie ist vielmehr die Beziehung zu verstehen, die zwischen den flüchtigen Elementen besteht, welche auf magische Weise im Raum schweben und sich auflösen. Die Bewegungen zeigen sich jedoch nicht nur im Raum, sondern auch in den Körpern der Betracher*innen, ausgelöst durch Sinneswahrnehmungen während der Performance.

Mette Ingvartsen ist eine dänische Choreografin und Tänzerin, deren Arbeit sich durch Hybridität auszeichnet. Seit der Gründung ihrer Kompanie 2003 wurden ihre Arbeiten in Europa, den USA, Kanada, Südkorea, Taiwan und Australien gezeigt. In Berlin wurde Ingvartsen über Jahre hinweg vom HAU Hebbel am Ufer unterstützt.

Lichtdesign: Minna Tiikkainen
Sound Design: Gerald Kurdian
Produktionsmanagement: Kerstin Schroth
Koproduktion: steirischer herbst festival (Graz), Festival Baltoscandal (Rakvere), PACT Zollverein (Essen), Hebbel am Ufer (Berlin), Kaaitheater (Brussels)
Gefördert von Haupstadtkulturfonds (Berlin, Germany) und Kunstrådet (Denmark)
Recherche unterstützt von Tanzquartier (Wien), Siemens Arts Program and LE CENTQUARTRE (Paris)
Koproduziert von NXTSTP, mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union
Eine Produktion von Mette Ingvartsen / Great Investment vzw