Mette Ingvartsen und Will Guthrie, All Around, 2019

Mette Ingvartsen und Will Guthrie, All Around, 2019

Foto: Marc Domage

Choreografischer Ansatz 3
Rituals of Care

Mette Ingvartsen und Will Guthrie: All Around

In All Around der Choreografin und Tänzerin Mette Ingvartsen und des Schlagzeugers Will Guthrie werden Dreh- und Kreisbewegungen, Rhythmus und Geschwindigkeit zu den Hauptkomponenten einer Performance, die eine ekstatische und tranceähnliche Intensität heraufbeschwört. Die Arbeit ist Teil von Rituals of Care.

Begrenzte Platzkapazitäten

Will Guthrie und Mette Ingvartsen begleiten das Schaffen des*der jeweils anderen seit fünf Jahren und haben bisher aus der Ferne zusammengearbeitet. Dieses Schlagzeug-Tanz-Duett ist ihr erster gemeinsamer Live-Auftritt, wobei sich ihre jeweiligen Disziplinen unmittelbar einander annähern. Das Ergebnis ist eine Verschmelzung von Formen: ein Musikkonzert mit Tanz. In All Around umkreist das Publikum einen Aufführungsraum, in dem sich ein Schlagzeug, ein sich bewegendes Licht und die Körper der Darsteller*innen befinden.

Mette Ingvartsen ist eine dänische Choreografin und Tänzerin, deren Arbeit sich durch Hybridität auszeichnet. Seit der Gründung ihrer Kompanie 2003 wurden ihre Arbeiten in Europa, den USA, Kanada, Südkorea, Taiwan und Australien gezeigt. In Berlin wurde Ingvartsen über Jahre hinweg von Hebbel am Ufer / HAU unterstützt.

Will Guthrie ist ein australischer Schlagzeuger / Perkussionist, der in Frankreich lebt. Er tritt solo mit unterschiedlichen Kombinationen von Schlagzeug, Perkussion, Verstärkern und Elektronik auf und spielt in Gruppen wie THE AMES ROOM, Elwood & Guthrie, THE SOMMES ENSEMBLE und tētēma. Seine Musik wurde auf einer Reihe von Labels veröffentlicht, auch auf seinem eigenen, Antboy Music.

Lichtdesign und technische Leitung: Hans Meijer
Dramaturgie: Bojana Cvejić
Produktionsmanagement: Kerstin Schroth, mit Assistenz von Joey Ng
Eine Produktion von Mette Ingvartsen / Great Investment vzw
Mit Unterstützung von Kunstenwerkplaats Pianofabriek
Gefördert von den flämischen Behörden, Flemish Community Commission (VGC) & Danish Arts Council