Konzert
Berliner Orchester

Konzerthausorchester Berlin

Christoph Eschenbach, Leitung
Jost | Bruckner

Dieses Konzert findet mit einem veränderten Programm und mit geringerer Platzkapazität statt.

Ueda Shoji, Mountain Carnival, Winter from Warabehoyomi, 1955–1965

Ueda Shoji, Mountain Carnival, Winter from Warabehoyomi, 1955–1965

© Privatbesitz

Vergangene Termine

Für das Konzerthaus Berlin ist die Saison 2020/21 eine ganz besondere: Im Mai 1821 wurde das von Friedrich Schinkel erbaute Königliche Schauspielhaus, heute das Konzerthaus Berlin, am Gendarmenmarkt eröffnet. Im Monat darauf erlebte Carl Maria von Webers „Freischütz“ dort seine umjubelte Uraufführung. Zum Programm der Jubiläumssaison gehören zahlreiche Auftragswerke. Eines davon ist Christian Josts Violinkonzert „voyage vers l’espoir“ mit Christian Tetzlaff als Solisten. Der Komponist nutzt die für das Solokonzert so charakteristische Dialektik zwischen dem Solisten und dem Orchester und schafft, in Anlehnung an das gleichnamige Filmdrama von Xavier Koller, ein musikalisches Gleichnis auf unsere Zeit. Dem Violinkonzert folgt Anton Bruckners 2. Symphonie, deren erfolgreiche Uraufführung durch die Wiener Philharmoniker 1873 den selbstkritischen Komponisten nicht hinderte, sie noch einmal einschneidend umzuarbeiten. In der Fassung von 1877 erklingt das Werk in diesem Konzert.

Konzertprogramm

Christian Jost (*1963)
voyage vers l’espoir
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 (2020)
Kompositionsauftrag des Konzerthaus Berlin anlässlich seines 200. Jubiläums
Uraufführung

Anton Bruckner (1824 – 1896)
Sinfonie Nr. 2 c-Moll (1872)

Eine Veranstaltung des Konzerthaus Berlin in Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin