Zheng Bo, LIFE IS HARD. WHY DO WE MAKE IT SO EASY?, 2018

Zheng Bo, LIFE IS HARD. WHY DO WE MAKE IT SO EASY?, 2018. Beauftragt von der Thailand Biennale, Krabi, und unterstützt vom Hong Kong Arts Development Council.

Foto: Abdulromae Taleh

Online-Gespräch
In House: Artist in Residence

Politics of Plants. Preliminary Questions

Zheng Bo & Roger T. Ames

Am 20. Mai beginnt im ostasiatischen Lunisolarkalender die Phase der Kleinen Fülle (⼩满), die die Ährenbildung des Getreides beschreibt. An diesem Tag sprechen Roger T. Ames und Zheng Bo über taoistische Perspektiven auf artenübergreifendes Denken.

  • 60 Min.
  • In englischer Sprache

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Audiolivestream
mixlr.com/gropiusbau

Reflexionen über unsere Beziehung zur Natur und das Verhältnis von menschlichen und nicht-menschlichen Lebewesen existieren schon seit Jahrhunderten. In ihrem Gespräch beschäftigen sich Zheng und Ames mit der taoistischen Weltsicht, die das Selbst immer in Bezug zu seiner Umwelt definiert – und der Frage, inwieweit uns diese Philosophie bei unserer Auseinandersetzung mit einer Politik des Mehr-als-Menschlichen (more-than-human politics) und der Klimakrise inspirieren kann.

Während des Gesprächs wird Zheng auf Honkongs Lantau Island und Ames auf der hawaiianischen Insel O’ahu spazieren gehen. Die Zuhörer*innen sind eingeladen, es ihnen gleichzutun: in der Natur über mögliche Beziehungen zwischen Menschen und Pflanzen nachzudenken.

Roger T. Ames ist Professor für Geisteswissenschaften an der Peking University und ehemaliger Herausgeber der Zeitschrift Philosophy East and West. Er verfasste zahlreiche philosophische Übersetzungen kanonischer Literatur des Taoismus und Konfuzianismus, darunter das Daodejing und die Gespräche des Konfuzius.

Zheng Bo ist ein Künstler und Theoretiker, der derzeit auf Lantau Island in Hongkong lebt und arbeitet. Als diesjähriger In House: Artist in Residence untersucht er Möglichkeiten zur Gleichstellung der Arten auf diesem Planeten und vertieft seine Recherchen im Austausch mit Wissenschaftler*innen. Den Anfang macht eine Reihe von Live-Gesprächen, die sich an den Halbmonaten des ostasiatischen Lunisolarkalenders orientieren und das Publikum dazu einladen, seine Recherchen, Gespräche und Überlegungen mitzuerleben.