Fulldome
The New Infinity

TNIII0II0#IV: David OReilly | Thomas Wilfred

The End of Stories | Opus 140

Erleben Sie die Fulldome-Weltpremiere von David OReillys neuer Arbeit sowie eine lichtmalerische Kompositionen des „Visual Music“-Vertreters Thomas Wilfred.

David OReilly: Corona Voicemails

David OReilly: Corona Voicemails

© David OReilly

  • 15 – 20 min / 24 min

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David OReilly: The End of Stories

„The End of Stories“ ist eine Collage aus 37 Perspektiven von Menschen aus aller Welt, die versuchen, die Turbulenzen des Lebens mit der Pandemie zu meistern. Die anonymen Anrufer*innen bringen ihre privaten Gedanken und Gefühle zum Ausdruck und keine*r von ihnen ist in der Lage, sich die Zukunft vorzustellen. Jede Perspektive wird visuell durch Kaskaden aus choreografiertem Weltraumschrott dargestellt, die vor allem durch die Stimmen der jeweilig Sprechenden animiert werden. „The End of Stories“ schließt an David OReillys „Corona Voicemails“-Trilogie an und erweitert diese in eine immersive Fulldome-Erfahrung.

Thomas Wilfred: Opus 140 „Visual Counterpoint“ (1950)

Der amerikanische Lichtkünstler Thomas Wilfred (1889-1968) schuf mit seinen Lumia-Apparaturen, die eine Komposition aus elektrischen, mechanischen und reflektierenden Elementen bilden, eine neue Kunstform an der Schnittstelle von Technologie und moderner Kunst. Seine lichtmalerischen Kompositionen – meditative, nordlichtartige Farbsymphonien –, die er ohne musikalische Begleitung still präsentierte, brachten ihm 1952 im Rahmen der Ausstellung „15 Americans“ einen Platz neben Jackson Pollock und Mark Rothko im Museum of Modern Art in New York ein.

In Zusammenarbeit mit der Epstein Collection und der Stiftung Planetarium Berlin wurden vier seiner Arbeiten, die ursprünglich als Screen- und Deckenprojektionen präsentiert wurden, neu abgefilmt und zum ersten Mal für den größten Bildraum unserer Zeit adaptiert – und damit neu erlebbar gemacht. Seine Symphonien werden in Stille gezeigt.

David OReilly: The End of Stories
Text / Regie / Bearbeitung & Schnitt / Sound: David OReilly
Musik: Stéphane Pigeon
Produktion: Yael Greenberg
Eine Koproduktion von Berliner Festspiele / Immersion und Stiftung Planetarium Berlin