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Jazzfest Berlin Outer Spaces

Witch ’n’ Monk with LUX:NM and Jim Black: „FLUID FORMATIONS“

Das erst seit kurzem in Berlin ansässige Duo Witch ’n’ Monk schafft in freien Improvisationen endlos gewundene Kunstlieder wie aus einer anderen Welt. In Kollaboration mit LUX:NM und Jim Black improvisieren sie zu abstrakten Videokompositionen und stellen neue Arrangements der Stücke ihres aktuellen Albums vor.

Witch ’n’ Monk

Witch ’n’ Monk

© Florian Japp

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Die Festivalausgabe 2020 findet digital statt.
Sehen Sie dieses Konzert live im Festivalstream oder als Aufzeichnung auf ARTE Concert und Jazzfest Berlin on Demand.

Commission

Hinter Witch ’n’ Monk stehen Sängerin und Gitarristin Heidi Heidelberg und der kolumbianischstämmige Flötist Mauricio Velasierra, der kürzlich von London nach Berlin gezogen ist. Auf ihrem jüngsten Album für John Zorns Label Tzadik erzeugen sie mittels freier Improvisation, Samples und Soundeffekten ein rhythmisch vielschichtiges Universum, das Klänge aus der ganzen Welt einbezieht und in seiner Komplexität zugleich an Vintage-Prog-Rock erinnert. Der abwechslungsreiche, charismatische Gesang von Heidelberg und ihre melodische Erfindungskraft in Verbindung mit den zickzackförmigen, mehrschichtigen Flötenmustern von Velasierra beschränken sich dabei keineswegs auf leeren Bombast; vielmehr schaffen sie sprudelnde, von Pop-Präzision geprägte Atmosphären wie aus einer anderen Welt. In einer speziellen zweiteiligen Aufführung wird das Duo mit dem zeitgenössischen Musik-Ensemble LUX:NM aus Berlin und dem in seinem Spiel unverwechselbaren Schlagzeuger Jim Black zusammenarbeiten. Eine Hälfte des Konzerts wird aus Gruppenimprovisationen bestehen, die auf einer Reihe von 3D-Videopartituren basieren. Diese wurden von dem Schweizer Künstler Florian Japp kreiert und kreuzen Aufnahmen von Flora und Fauna mit computergenerierten, von der Natur inspirierten Abstraktionen. Dabei treten unter anderem überraschende Schnittmengen zwischen indigenen Kosmologien aus dem Amazonasraum und den neuesten Erkenntnissen der Mikrobiologie zum Vorschein. Die zweite Hälfte des Programms konzentriert sich auf neue Interpretationen von Songs aus dem letzten Album von Witch ’n’ Monk, wobei die knackigen Gitarren-Licks, pochenden Grooves und übereinander geschichteten Flötenspuren für das erweiterte Bläser-Streicher-Ensemble mit LUX:NM arrangiert wurden.

Dieses Konzert ist Teil von Jazzfest Berlin Outer Spaces

Mauricio Velasierra flutes, charango
Heidi Heidelberg vocals, guitar, violin
Ruth Velten saxophone
Silke Lange accordion
Florian Juncker trombone
Zoé Cartier cello
Vitaliy Kyanitsia piano
Jim Black drums, percussion
Martin Offik sound design
Florian Japp video