Online-Führung

Männlichkeiten: Berliner Perspektiven

Über die (De-)Konstruktion von Männlichkeit(en) mit Fikri Anıl Altıntaş

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Im Rahmen der temporär geschlossenen Ausstellung Masculinities: Liberation through Photography spricht der freie Autor Fikri Anıl Altıntaş über die (De-)Konstruktion von Männlichkeit(en). Dabei wird er insbesondere die Arbeiten von Thomas Dworzak, Akram Zaatari und Hank Willis Thomas in den Blick nehmen. Nach der Online-Führung können die Zuschauer*innen an einem Live-Q&A teilnehmen.

Thomas Dworzak, Taliban portrait. Kandahar, Afghanistan, 2002

Thomas Dworzak, Taliban portrait. Kandahar, Afghanistan, 2002

© Collection T. Dworzak/Magnum Photos

  • 60 min
  • In deutscher Sprache

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Die Veranstaltung wird hier live übertragen.

Aus der Perspektive eines als muslimisch gelesenen cis Mannes [Mann, der sich vollständig mit dem ihm bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifiziert] wird Altıntaş über marginalisierte Männlichkeiten im Kontext gesellschaftlicher Rahmenbedingungen sprechen.

Die Ausstellung Männlichkeiten: Befreiung durch Fotografie zeigt filmische und fotografische Arbeiten, die Männlichkeit als performatives Identitätskonzept in einem komplexen Feld gesellschaftlicher Erwartungen darstellen. Patriarchale Strukturen, queere Identitäten, Diskurse um race und Klassenzugehörigkeit, sexuelle Identität und die weibliche Wahrnehmung von Männlichkeit werden hier auf unterschiedliche Weisen ins Blickfeld gerückt.

Um einer kritischen Reflexion der Ausstellung Raum zu geben, sind drei Berliner Künstler*innen und Autor*innen eingeladen, ihre persönlichen Perspektiven auf die präsentierten Themen und Positionen mit dem Publikum zu teilen.

Fikri Anıl Altıntaş ist freier Autor und schreibt über kritische und marginalisierte Männlichkeit(en), Orientalismus und postmigrantische Themen. Er ist außerdem Botschafter der UN Women Deutschland Kampagne #HeForShe.