Live Art, Musik, Installationen und Archiv

Wild Times, Planetary Motions

Berliner Festspiele 70

2021 werden die Berliner Festspiele 70 und organisieren aus diesem Anlass ein fünftägiges Programm, das die unterschiedlichen Disziplinen der Festivals im Gropius Bau zusammenbringt und miteinander resonieren lässt.

„Sunnosphere“, Alexander Hawkins & Siska

„Sunnosphere“, Alexander Hawkins & Siska

© Camille Blake

Internationale bildende Künstler*innen, Musiker*innen und Performer*innen präsentieren Arbeiten zwischen Improvisation und Partitur und schaffen so ein Programm, das als Tages- oder Nachtversion zu erleben ist. Es vereint Jazz und zeitgenössische Musik, Theater über Pflanzenintelligenz, Suiten von J. S. Bach im Dunkeln, humanoide Roboter im Dialog, eine performative Landschafts-Szenografie, historische Filme, Gespräche und Archivmaterial zur Festspielgeschichte.

Die Werke thematisieren Momente der Metamorphose, der Intimität und Verletzlichkeit. Wie kann der Umgang mit einer unsicheren Gegenwart zu einem Akt der Kreativität werden? Wild Times, Planetary Motions will unserem rissigen Ist-Zustand einen Funken Wildheit und Rebellion gegenüberstellen, einen Schaltkreis der Erneuerung schaffen.

Mit Monira Al Qadiri & Raed Yassin, Nikhil Chopra mit Yuko Kaseki, Doris Dziersk, Alexander Hawkins & Siska, Manuela Infante, Augustin Maurs, Jimmy Robert, SERAFINE1369, The Monochrome Project, Olivia Wenzel u. a.

Kuratiert von Natasha Ginwala, Jeroen Versteele mit den Festivalleiter*innen der Berliner Festspiele und Thilo Fischer (Archiv)