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Éliane Radigue

Éliane Radigue: „Trilogie de la Mort“

3 Stunden Klangmeditation

Von einer buddhistischen Schrift inspiriert, ist „Trilogie de la Mort“ von Éliane Radigue ein Meilenstein der minimalistischen elektroakustischen Musik. Das mehrstündige Konzert wird unter Verwendung binauraler Technologie live aus dem Zeiss-Großplanetarium gestreamt.

Sternspurfoto (Ausschnitt)

Sternspurfoto (Ausschnitt)

© Martin Strump

„Trilogie de la Mort“ gilt als eines der Meisterwerke der französischen Elektronik-Pionierin Éliane Radigue (*1932). Die ausgedehnte Klangmeditation über Tod und Geburt entstand zwischen 1988 und 1993, inspiriert vom buddhistischen „Bardo Thödröl“ oder „Tibetanischen Totenbuch“ – ein Meilenstein des musikalischen Minimalismus und des „deep listening“, der als zugleich monumental und unendlich diskret beschrieben wurde.

Klanglich umgesetzt wird der dreistündige Zyklus von François J. Bonnet aka Kassel Jaeger. Dabei stehen dem französisch-schweizerischen Musiker, Komponisten und Autor 50 Lautsprecher in der Kuppel des Zeiss-Großplanetarium als akusmatisches Instrument zur Verfügung. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird das Konzert unter Verwendung binauraler Technologie live gestreamt.

Programm

Éliane Radigue
Trilogie de la Mort
Musique pour ARP Synthesizer en 3 chapitres
Musik für ARP Synthesizer in 3 Kapiteln
Binauraler Audio-LiveStream

Chapitre I: Kyema
Chapitre II: Kailasha
Chapitre III: Koume

Besetzung

François J. Bonnet Klangregie

In Zusammenarbeit mit Stiftung Planetarium Berlin