Performance / Aufzeichnung
Stückemarkt

Aalaapi

von Laurence Dauphinais

In „Aalaapi“ geht es um das Zuhören: Das mehrsprachige Team um Laurence Dauphinais erzählt von den Lebensrealitäten indigener Künstler*innen und lädt zu Entschleunigung, bewusstem Wahrnehmen und einer offenen Begegnung ein.

Laurence Dauphinais

Laurence Dauphinais

© Anne-Marie Baribeau

  • 1 h 20 min
  • In englischer und französischer Sprache und Inuktitut mit englischen Untertiteln

Vergangene Termine

Die Festivalausgabe 2021 findet digital statt.
Hier geht es zum Stream
Diese Produktion ist bis 19. Mai um 23:59 Uhr verfügbar.

Hinweis
In dieser Produktion spielt die Akustik eine wichtige Rolle. Nutzen Sie daher nach Möglichkeit Kopfhörer.

Nachgespräch
am 18. Mai um 22:55 Uhr

„Aalaapi“ beschäftigt sich mit einer marginalisierten Gruppe, die kaum eine Stimme bekommt: den Inuit. Mit großem Geschick entwirft Laurence Dauphinais gemeinsam mit der Radio-Künstlerin Marie-Laurence Rancourt und den beiden Performerinnen Nancy Saunders und Ulivia Uviluk eine leise und poetische Arbeit – und erzählt anhand von dokumentarischem Material die Geschichte von indigenen Künstler*innen, die zwischen verschiedenen Lebensrealitäten pendeln: von der kanadischen Großstadt bis hinter den Polarkreis. „Aalaapi“ lädt das Publikum dazu ein, die Erfahrung einer offenen Begegnung mit dem Unbekannten zu machen und weist damit über jede reale oder erdachte Grenze hinaus.

Stückemarkt-Jurorin Maria Nübling zur Performance
Mit „Aalaapi“ bieten Laurence Dauphinais und ihr mehrsprachiges Ensemble einen Einblick in ein Leben, von dem wir selten etwas mitbekommen: das der Inuit-Gemeinschaft im Norden Kanadas. Die Performance gibt marginalisierten Stimmen und Geschichten einen Raum, in dem sie hör- und erfahrbar werden. Laurence Dauphinais entwirft gemeinsam mit ihrem Ensemble eine Performance, die durch Einfachheit und Ruhe besticht und in ihrer Schlichtheit eine unglaubliche Poesie entfaltet. Sie lädt uns ein, inne zu halten und in uns zu gehen, geduldig zu sein und uns auf das Zuhören einzulassen. „Aalaapi“ bedeutet in Inuktitut „Schweige, damit du etwas Schönes hören kannst.“ Und genau so ist es: Die gesamte Aufführung ist Geste einer respektvollen Begegnung, die uns dazu auffordert, der Welt Achtsamkeit entgegenzubringen und Verständnis füreinander als Grundpfeiler einer solidarischen Praxis zu verorten.

Künstlerisches Team

Collective Aalaapi Konzept und Produktion
Laurence Dauphinais Idee und Regie
Marie-Laurence Rancourt Idee
Magnéto (Marie-Laurence Rancourt, Daniel Capeille) Radiodokumentation
Odile Gamache Bühne
Chantal Labonté Licht
Antonin Wyss Musik
Joël Lavoie, Jérôme Guillaume Ton
Guillaume Vallée Video
Audrey Alasuak, Mélodie Duplessis, Caroline Jutras Boisclair, Samantha Leclerc, Louisa Naluiyuk, Akinisie Novalinga Weitere Mitglieder des Kollektivs
Charlie Cohen Regieassistenz
Nancy Saunders Bühnenbildassistenz
Brett Donahue, Nicolas Pirti-Duplessis Übersetzung
Camille Monette-Dubeau Animation
Charlotte Ménard Tour Management
Josée Fontaine-Rubi Technische Leitung und Licht auf Tour
Amélie-Claude Riopel Technische Leitung
La Messe Basse Produktionsleitung und Touring
Letícia Tórgo Produktionsleitung Originalversion

Mit
Nancy Saunders, Ulivia Uviluk

In Zusammenarbeit mit Magnéto und unterstützt durch Nouveau Chapitre.
Künstlerische Residenzen: Quai 5160 – maison de la culture de Verdun, Ateliers de LA SERRE – arts vivants, Conseil des arts de Montréal.
Präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Théâtre Gilles-Vigneault.



null    Calq    Conseil des arts de Montreal

La Messe Basse    Canada Council