Konzert

Trickster Orchestra

„MIMESIS – Nothing is alien between us ...“

Das von der Sängerin, Komponistin und Dirigentin Cymin Samawatie und dem Schlagzeuger und Komponisten Ketan Bhatti 2013 gegründete Ensemble setzt sich mit internationaler Besetzung spielerisch über postkolonialistische Projektionen hinweg. Beim Jazzfest Berlin 2021 stellen sie ihre audiovisuelle Arbeit „MIMESIS“ vor.

Trickster Orchestra

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Livekonzert in Berlin / ca. 60 min

Trickster Orchestra: „MIMESIS – Nothing is alien between us ...“

Premiere

Seit zwei Jahrzehnten sind die iranisch-deutsche Sängerin, Komponistin und Dirigentin Cymin Samawatie und der indische Schlagzeuger und Komponist Ketan Bhatti fester Bestandteil der Berliner Musikszene. Mit ihrem Quartett Cyminology schaffen sie eine faszinierende Fusion aus Jazz und persischen Balladen. 2013 gründeten sie das Trickster Orchestra. Mit dem hochkarätigen Ensemble bringen sie einige der bemerkenswertesten Solist*innen der Stadt zusammen, um trans-traditionelle Musik zu schaffen: Ein wie aus einem Guss wirkender Hybrid unterschiedlichster Traditionen, der durch einprägsame Kompositionen und souveräne Improvisationen zusammengehalten wird. Im Frühjahr brachten sie ihr Debütalbum auf ECM Records heraus – schlüssige Gegenwartsmusik mit internationalen Einflüssen. So treffen etwa kaskadenartige Klänge aus Naoko Kikuchis Koto auf die schneidende Klarinette von Mona Matbou Riahi. Beim Jazzfest Berlin stellt das Trickster Orchestra sein neues audiovisuelles Projekt „MIMESIS“ vor. Zu Videoprojektionen von Roman Hagenbrock führen sie es in einer kompakteren, achtköpfigen Besetzung auf. Dabei geht es um die künstlerische Erforschung verschiedener Erscheinungsformen der Mimesis. Wie der Mensch die Natur nachahmt, ist ebenso Thema, wie die Techniken, derer sich die Tier- und Pflanzenwelt bedient: Anpassung als Falle oder zum Selbstschutz.

Cymin Samawatie Gesang, Klavier
Mona Matbou Riahi Klarinette
Naoko Kikuchi Koto
Taiko Saito Vibrafon
Anil Eraslan Cello
Milian Vogel Bassklarinette, Elektronik
Ralf Schwarz Kontrabass
Ketan Bhatti Schlagzeug
Roman Hagenbrock Visuals