Workshop

Pleasure Body

Mit Giorgia Ohanesian Nardin

Im Zentrum dieses Workshops stehen Übungen und Gespräche zu Formen von Ruhe und Genuss, die die vielfältigen Bedeutungen und Spannungen dieser Begriffe widerspiegeln. Dabei wird die Art und Weise hinterfragt, wie wir über Fürsorge, Wellness und Heilung sowie die damit verbundene Arbeit sprechen.

Ámà: 4 Tage zu Fürsorge, Reparatur und Heilung

Der Workshop beinhaltet eine Pause.

Der Eintritt ist frei. Um am Workshop teilzunehmen, senden Sie bitte bis zum 31. Oktober eine E-Mail an . Die E-Mail sollte Ihren Namen und einige Zeilen darüber enthalten, wer Sie sind und warum Sie an dem Workshop teilnehmen möchten. Anmeldungen von QTBIPoC werden dabei vorrangig berücksichtigt.

Ihre Angaben werden vertraulich behandelt. Alle Daten werden nach Beendigung der Veranstaltung gemäß den Datenschutzbestimmungen der KBB vernichtet.

„Agitation ist für mich ein Zustand der Möglichkeit: Agitation erfordert und ermöglicht Bewegung, buchstäbliche Bewegung … Raum zu bieten bedeutet, die Möglichkeit zuzulassen, dass sich Agitation manifestiert, eine kollektive Erfahrung zu sein, eine produktive, kollektive Erfahrung.“ — Giorgia Ohanesian Nardin, in: Some Kind of Magnetism, ein schriftlicher Austausch mit Jamila Johnson-Small (2020)

Pleasure Body arbeitet mit somatischen Studien, womit Untersuchungen des belebten Körpers durch Wahrnehmung und Bewegung gemeint sind. Diese werden verwoben mit SWANA-Körperpraktiken, die sich auf das Becken, die Hüften und den Po konzentrieren. Der Workshop lädt Teilnehmende dazu ein, Ruhe als situierte Praxis des Widerstands anzuerkennen.

Giorgia Ohanesian Nardin ist Künstler*in, unabhängige*r Forscher*in und queere*r Aktivist*in armenischer Abstammung. Nardins Forschung verwendet einen queeren/transfeministischen Ansatz für somatische Praktiken. Dieser beinhaltet pädagogische und performative Aktionen, die Genuss als eine Form des Widerstands gegen systemische Unterdrückung vermitteln.