Gespräch

Im Gespräch mit Dr. Emilia Roig

Bei dieser Veranstaltung werden Natasha Ginwala, assoziierte Kuratorin am Gropius Bau, und Dr. Emilia Roig, Autorin sowie Gründerin und Geschäftsführerin des Center for Intersectional Justice (CIJ), anhand von Roigs Buch WHY WE MATTER. Das Ende der Unterdrückung über antirassistische Arbeit und sich verstärkende patriarchale Strukturen in Deutschland sprechen.

Dr. Emilia Roig und Natasha Ginwala

Dr. Emilia Roig, © Mohamed Badarne / Natasha Ginwala, © Mathias Völzke

  • 1 h
  • In englischer Sprache

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Reflektiert wird auch über Möglichkeiten der Schaffung und Behauptung von Räumen für Black joy, über das, was Audre Lorde „Erotik als Macht“ nannte sowie Roigs Rolle bei der Förderung von Geschlechterpluralität und Gerechtigkeit durch ihr literarisches Schaffen und ihre Arbeit im Kontext internationaler Organisationen.

Dr. Emilia Roig (sie/ihr) ist Gründerin und Direktorin des Center for Intersectional Justice (CIJ) und Autorin des Buches WHY WE MATTER. Das Ende der Unterdrückung. Sie ist Dozentin im Social Justice Study Abroad Program der DePaul University of Chicago und lehrt zu Intersektionalitätstheorie, Postkoloniale Studien, kritische Rassismusforschung und internationalem und europäischem Recht. Von 2007 bis 2010 arbeitete sie intensiv im Bereich der Menschenrechte bei der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Tansania und Uganda, bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kambodscha und bei Amnesty International in Deutschland. Sie hat in Politikwissenschaft promoviert, hat einen Master of Public Policy und einen MBA in Völkerrecht. Sie ist Jurymitglied des Deutschen Sachbuchpreises 2020 und war in der Jury des 25. Frauen Awards der Edition F in 2019. Sie wurde 2020 als Ashoka Fellow ernannt.

Natasha Ginwala ist Kuratorin, Autorin und Herausgeberin. Sie ist die künstlerische Leiterin von COLOMBOSCOPE in Colombo, Sri Lanka und Assoziierte Kuratorin am Gropius Bau. Gemeinsam mit Defne Ayas war sie künstlerische Leiterin der 13. Gwangju Biennale.

Das Programm wird unterstützt von der Deutsche Börse Photography Foundation.