Ausstellung

Louise Bourgeois: The Woven Child

22. Juli bis 23. Oktober 2022

The Woven Child ist die erste große Ausstellung, die sich ausschließlich mit dem textilen Werk von Louise Bourgeois beschäftigt. Anhand einer Vielzahl von Skulpturen, Installationen, Zeichnungen, Collagen, Büchern und Drucken zeigt sie die lebenslange Verbindung der Künstlerin zu Textilien – und die Erinnerungen, die diese hervorriefen.

Monumentale Installation einer Spinne in einem grauen Raum

Louise Bourgeois, Spider, 1997

© The Easton Foundation/VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Erika Ede

Die textilen Arbeiten, mit denen Bourgeois erst im Alter von über achtzig Jahren begann, gehören zu ihren eindringlichsten und intimsten Werken. Der späte Entschluss, aus ihrer Kleidung und Haushaltstextilien Kunstwerke zu schaffen, war ein Mittel, die Vergangenheit sowohl zu transformieren als auch zu bewahren. Bourgeois verarbeitete die Gegenstände, mit denen sie Erinnerungen an bestimmte Orte und Menschen verband, zu skulpturalen Installationen. Viele davon sind im Gropius Bau zu sehen, zum Beispiel ihre Cells und die freistehenden „pole pieces“. Die Ausstellung wirft ein neues Licht auf Bourgeois, indem sie ihre textilen Arbeiten mit den Prozessen der Materialauswahl, ihrer Biografie und den Themen Körper, Erinnerung, Weiblichkeit, Trauma und Reparatur in Verbindung bringt.

Kuratiert von Ralph Rugoff, Direktor der Hayward Gallery, und Julienne Lorz, ehemalige Hauptkuratorin des Gropius Bau

Partner:  Alexa,  Dussmann,  Wall,  Yorck Kinogruppe
Medienpartner:  Arte,  Kulturradio,  Maison Madame,  Monopol,  Tagesspiegel

Die Ausstellung wird gefördert durch

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