Film
Revolverkino im Gropius Bau

Silberblick

Mit „Norma Rae“ von Martin Ritt

Inspiriert von der Ausstellung The Cool and the Cold, in der Spiegelungen und Parallelen in der Bildenden Kunst der UdSSR und der USA eine große Rolle spielen, möchte das Revolverkino im Gropius Bau das Bild mit überraschenden Filmpaaren komplizieren und ergänzen.

Filmstill aus „Norma Rae“

Filmstill aus „Norma Rae“

© Park Circus

  • Englische Originalfassung

Norma Rae (Martin Ritt, USA 1979), englische Originalfassung, 19:00

Mit Norma Rae macht Ritt den Versuch, amerikanisches Erzählen („You can make it, if you really want.”) mit einem gewerkschaftlichen, vielleicht sogar: sozialistischen Plädoyer zu verbinden. Und das gelingt, auch weil Sally Field als „Norma“ den exemplarischen Charakter des Drehbuchs sprengt: eigensinnig, lebenshungrig, solidarisch, eckt sie an in der Südstaaten-Kleinstadt, in der alle in der Textilfabrik arbeiten, geknechtet von der Wiege bis zur Bahre. Als mit einem New Yorker Gewerkschaftsaktivisten plötzlich ein Weg sichtbar wird, die feudalen Fesseln zu sprengen, erwacht Norma als politisches Wesen. Und kämpft.

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