Inszenierung / Livestream

Medea-Variationen

nach Euripides und „Medeamaterial“ von Heiner Müller

Projektkurs Darstellendes Spiel / Tanztheater Lysistrate vom Goethe-Gymnasium, Schwerin

Ist sie Täterin oder Opfer − wollen wir sie verurteilen oder verstehen? Das Stück „Medea-Variationen“ spürt mit Choreografien und bewegten Bildern den unterschiedlichen Facetten der mythologischen Figur Medea nach.

Drei junge Frauen mit dunkel geschminkten Augen in olivfarbenen T-Shirt bewegen sich vor einer weißen Metallwand mit Löchern.

Medea-Variationen

© Silke Gerhardt

  • 45 min, ohne Pause

Vergangene Termine

Die Inszenierung in der Mediathek
bis 31. Dezember 2022 als  Video on Demand

In der Mythologie haben es Frauen schwer: Als Heldinnen taugen sie nur, wenn sie sich aufopfern oder als gefährliche Intrigantinnen. Die jungen Darsteller*innen des Goethe-Gymnasiums Schwerin interessiert dagegen Schicksale, in denen Frauen versuchen, eigene Wege zu gehen und sich aus Abhängigkeiten befreien. Bei der Suche nach einer geeigneten Frauenfigur stießen sie auf die Geschichten über die mythologische Figur der Medea, die für ihren Mann verrät, tötet und dann verstoßen wird.

Künstlerisches Team

Von und mit
Katharina Conradt, Helene Hacker, Leah Kurek, Maria Oganezova, Marie Reckow, Emilia Wünsch

Silke Gerhardt Spielleitung
Sophia Ashurova, Max Kuklinski Technik