Vortrag und Gespräch
Back Home

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Mit Henrike Naumann und Valeria Schiller

In diesem Vortrag und einem anschließenden Gespräch zwischen Valeria Schiller und Henrike Naumann, die digital aus New York dazu geschaltet wird, geht es um die kulturgeschichtlichen Verbindungen und Parallelen zwischen Deutschland und der Ukraine. Zudem reflektieren sie die Rolle kultureller Arbeit in Zeiten des Krieges in der Ukraine. Als Kulisse für die Veranstaltung dient die Installation 2000 von Henrike Naumann. Die Arbeit wurde im PinchukArtCentre in Kyiv gezeigt, als Russland die Großinvasion in der Ukraine begann, und ist nach ihrer Evakuierung nun im Gropius Bau zu sehen.

Henrike Naumann und Valeria Schiller in Naumanns Installation 2000, 2022

© Foto: Nik Mantilla, 2022

Vergangene Termine

Bitte melden Sie sich bis zum Vortag der Veranstaltung an, indem Sie eine E-Mail mit Ihrem vollen Namen an events@gropiusbau.de senden.*

Anhand der Geschichte zeitgenössischer Kunst in der Ukraine setzt sich Valeria Schiller mit der historisch-politischen Bedeutung von Kulturarbeit und Archivierung auseinander. Historische Kontexte werden so mit der jüngsten Reise der Installation 2000 von Henrike Naumann verbunden. Anschließend wird sie ein Gespräch mit Henrike Naumann führen, die digital aus New York dazu geschaltet wird. Das Gespräch wird von Zippora Elders, Leiterin der Kuratorischen Abteilung und Outreach am Gropius Bau, moderiert.

Diese Veranstaltung behandelt Themen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, Gewalt und Vertreibung.

Die Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kunstkritikerin Valeria Schiller lebt seit März 2022 in Berlin. Von 2016 bis 2018 arbeitete sie im Archiv der Forschungsplattform des PinchukArtCentre in Kyiv, 2019 als Junior-Kuratorin des PinchukArtCentre und im kuratorischen Team vom Babyn Yar Holocaust Memorial Centre. Seit 2019 unterrichtet sie Kunstgeschichte an der Kyiv Academy of Media Arts.

Henrike Naumann wurde in Zwickau, DDR, geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Sie reflektiert gesellschaftspolitische Phänomene auf der Ebene der Innenarchitektur und des Wohnraums und erforscht gegensätzliche politische Überzeugungen durch die ambivalente Ästhetik des persönlichen Geschmacks. Aufgewachsen in Ostdeutschland, erlebte Naumann die Neonazis als vorherrschende Jugendkultur in den 1990er Jahren. Daher interessiert sie sich für die Mechanismen der Radikalisierung und wie diese mit persönlichen Erfahrungen verknüpft sind.

Back Home wird von Zippora Elders und Julia Grosse kuratiert, mit Unterstützung von Leonie Schmiese, Lijuan Klassen und Sarah Crowe.