Tanz

ARENA #7 – Spielraum für spontane Tanzkunst!

nutrospektif laden zu einer tänzerischen Begegnung mit spielerisch kompetitivem Charakter. Jeweils zwei Tänzer*innen der diesjährigen Tanztreffen der Jugend-Ensembles treten gemeinsam in die ARENA: ein Ort der Unvorhersehbarkeiten – ein Spielraum für spontane Tanzkunst!

Arena #4 (Dancebattle)

Tanztreffen der Jugend 2018. Arena #4 (Dancebattle)

© Dave Großmann

Vergangene Termine

In verschiedenen Runden sind die Teams aufgerufen, zu unbekannten genreübergreifenden Musik-Stücken zu improvisieren, Bewegungsaufgaben reaktiv umzusetzen, Requisiten spontan in ihren Tanz mit einzubinden oder ihre kreativen Fähigkeiten in verschiedenen Konstellationen unter Beweis zu stellen. An diesem Abend ist vor allem Mut, Team-Play und Offenheit aller Beteiligten gefragt. Wer lässt sich auf das Unvorhersehbare ein? Gemeinsam dürfen wir Zeug*innen einzigartiger Momente und individueller Ausdrucksformen sein, die in dieser Form nicht wiederholt werden und nur an diesem besonderen Abend zu erleben sind. Seid ihr bereit für ein spannendes und experimentelles Aufeinandertreffen der Ensembles? Im Anschluss rocken wir zusammen die Tanzfläche auf der DANCE PARTY mit allen Tänzer*innen, Ensembles und Gästen!

Daniela Rodriguez Romero, Bahar Gökten (nutrospektif)
Christiana Angelescu alias Crystal Host
Ferdinand Feierabend DJ

Bahar Gökten ist Tanzkünstlerin. Ausgehend von ihrem Fundament in urbanen Tanzstilen erschließt sie Bewegung aus einer Vielzahl von Ansätzen. Ihre prozessorientierte Schaffensphilosophie ist geprägt von einer genreübergreifenden Neugier und der Kraft der Improvisation. Ihr 2012 gegründetes Kollektiv nutrospektif steht für die Sichtbarkeit urbaner Tanzstile im Bühnenkontext und gehört seit 2020 zu den Factory Artists am tanzhaus nrw. Von 2017 bis 2021 war Bahar Jurymitglied beim Tanztreffen der Jugend. Nachwuchsförderung und Konzepte für und mit jungen Menschen sind essenzieller Bestandteil ihrer Arbeit.

Christiana Angelescu tanzt seitdem sie fünf Jahre alt ist. Die urbane Tanz-Community war immer ein wichtiger Teil ihres Lebens und trug zu ihrer Entwicklung bei. In jungen Jahren begann sie eigene Veranstaltungen zu kuratieren, wobei sie mit zahlreichen deutschen Schauspielhäusern und kulturellen Institutionen kooperierte. Seit 2014 ist sie Mitglied des ersten deutschen Ballroom-Hauses, dem House of Melody (2012–2019). Als Teil des legendären American House of Saint Laurent betreibt sie ihr eigenes Kiki House und hat die Ballroom-Community in Deutschland mitgeformt. Authentizität steht bei ihr an erster Stelle. Sie ist eine transdisziplinäre Künstlerin mit vielerlei Expertisen.

Ferdinand Feierabend, geboren 2001, tanzt seit circa acht Jahren urbane Tanzstile, insbesondere House. In Zusammenarbeit mit Daniela Rodriguez Romero und Bahar Gökten hat er an verschiedenen Tanz- und Musikproduktionen mitgewirkt, wie zum Beispiel an dem Tanztheaterstück „Urban Production“, der dritte Teil der Projektreihe „Steet to Stage“ von ROOTS & ROUTES Cologne e. V. in Kooperation mit ZAIK und OT Werkstattstraße Köln im Jahr 2020. Für das künstlerisch-wissenschaftliche Projekt „Draufblick“, das 2021 in Stuttgart stattfand, produzierte er zehn Instrumentallieder verschiedener Genres. Auch für die im Juli 2022 aufgeführte Tanzperformance „URBAN CREATION” übernahm er die Musikproduktion. Derzeit arbeitet er an der Musik zu weiteren Projekten im urbanen Tanz-Bereich.