Tanz

Erna Ómarsdóttir

Erna Ómarsdóttir / Reykjavik
„We saw monsters“
Eine Choreografie für Monster, Tod und Teufel
Deutsche Erstaufführung

We saw monsters

We saw monsters

© Bjarni Grimsson

  • Dauer 1h 30, keine Pause

Vergangene Termine

Artist Talk
07. Oktober 2012, im Anschluss an die Vorstellung

Konzert
„Lazyblood“ (Erna Ómarsdóttir, Valdimar Jóhannsson)
06. Oktober 2012, 22:00 Uhr, Sophiensaele, Foyer

Monster, Fee, Engel und Teufel, so ist die isländische Tänzerin Erna Ómarsdóttir beschrieben worden: eine Naturgewalt. Auf der Bühne von „We saw monsters“ stürzt sich dieses Element namens Erna mit ihrer Truppe in eine Mischung aus Rockkonzert und Horrorfilm, Totentanz und Orgie. Zur Musik von Valdimar Jóhannsson (mit dem Erna Ómarsdóttir zusammen in der Heavy Metal Band Lazyblood spielt) tanzen zwei blonde Schwestern in Kniestrümpfen über spiegelnde Flächen, verführt der Tod sein Opfer, wuchern die paradiesischen Wälder, fließt jede Menge Blut, fliegen Hände durch die Luft, gibt es Masturbation, Travestie, Nacktheit, Inzest, Folter und Selbstzerstörung. Tanz, Musik, bildende Kunst verbinden sich zu opulent-symbolistischen Bildern, Grazie und Gewalt gehen Hand in Hand. Monster, sagt Erna Ómarsdóttir, entstehen in unserem Kopf, aus Angst vor Natur, Dunkelheit, dem Unbekannten, dem Tod. Sie sind der Albtraum unserer Vernunft.

Künstlerische Leitung Erna Ómarsdóttir
Konzept Erna Ómarsdóttir, Valdimar Jóhannsson
Musik Valdimar Jóhannsson
Kostüme Gabríela Friđriksdóttir, Hrafnhildur Hólmgeirsdóttir
Dramaturgie Karen María Jónsdóttir
Lichtdesign Larus Björnsson, Sylvain Rausa
Ton Lieven Dousselaere
Produktionsleitung Esther Welger-Barboza

Mit
Erna Ómarsdóttir, Valdimar Jóhannsson, Sigríđur Soffía Níelsdóttir, Sigtryggur Berg Sigmarsson, Ásgeir Helgi Magnússon, Lovísa Ósk Gunnarsdóttir

Eine Produktion von shalala ehf in Koproduktion mit La Biennale di Venezia, Berliner Festspiele / Foreign Affairs, CNDC Centre national de danse contemporaine Angers im Rahmen von „accueil studio/Ministère de la Culture et de la Communication“, Isländisches Nationaltheater, Reykjavíks Arts Festival und der Stadt Kópavogur

Mit Unterstützung von ENPARTS – European Network of Performing Arts / Biennale di Venezia im Rahmen des Kulturprogramms der Europäischen Kommission, des isländischen Kulturministeriums, WP Zimmer / Antwerpen, PAF und CC De Warande in Turnhout