Preisverleihung

Theaterpreis Berlin der Stiftung Preußische Seehandlung

Verleihung an Andrea Breth
Überreicht vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit

Vergangene Termine

„Sie ist eine große Einzelgängerin, die die ästhetischen Trends und Moden nie mitgemacht hat“, so beschreibt die Jury die Regisseurin Andrea Breth, die am 21. Mai den Theaterpreis Berlin erhält. Die Stiftung Preußische Seehandlung zeichnet damit die Regisseurin für ihre herausragenden Verdienste um das deutschsprachige Theater aus. Der Preis ist mit 16.000 Euro dotiert und wird während des Theatertreffens vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit im Haus der Berliner Festspiele übergeben.

Andrea Breth arbeitet nach Stationen in Bremen, Salzburg und Berlin seit 1999 am Wiener Burgtheater. „Eine sensible, in ihrer Unerbittlichkeit auch penible Menschen- und Seelenforscherin, die in ihren Inszenierungen die dunklen Seiten der Existenz auslotet und dabei immer auch metaphysischen Fragen nachspürt“, heißt es weiter in der Begründung der unabhängig entscheidenden Preisjury. „Ihr Theater ist Menschenkunde, Gedächtnisarbeit, Suche nach Transzendenz … Andrea Breth mag als Schwierige gelten, aber in ihrer strengen Unbeirrbarkeit und Mainstream-Resistenz liegt auch ihre Kraft. Sie ist eine großartige Handwerksmeisterin und eine wichtige Stimme – nicht zuletzt auch dann, wenn es darum geht, im Theater Position zu beziehen.“

Mit Corinna Kirchhoff, Elisabeta Leonskaja, Elisabeth Orth, Wolfgang Michael, Georg Nigl & Ralf Heiber und Udo Samel
Laudator Klaus Völker