Charlotte Hug

Charlotte Hug

© Alberto Venzago

Performance & Installation

Slipway to Galaxies

Performance Installation

Vergangene Termine

19:00 Künstlergespräch nach der Aufführung
Charlotte Hug im Gespräch mit Barbara Eckle

Die Schweizer Musikerin und Künstlerin Charlotte Hug folgt in ihren Arbeiten dem Ur-Impuls der musikalischen Geste und überführt ihre Klangimaginationen in visuell-körperliche Spuren, die sie auf halbtransparentem Papier mit beiden Händen zeichnet. Es entstehen sogenannte Son-Icons, großformatige Zeichnungen, die auf vielfache Weise als musikalische Notation lesbar sind.

Prägend für die Entstehung der Son-Icons und der Musik Charlotte Hugs ist ihre Arbeit mit und in der Natur. So lässt sie die Zeichnungen überfluten, beregnen oder taucht sie in strömende Wasserläufe ein, wodurch neue Strukturen entstehen. In ihren Installationen werden diese Son-Icons zu begehbaren Raumpartituren, die eigene Denk- und Schaffensräume eröffnen. Sie sind visueller Stimulus für Improvisationen und Kompositionen. „Slipway to Galaxies“ ist eine sich zwischen Komposition und Improvisation bewegende Soloperformance der Künstlerin innerhalb der Son-Icons ihrer für das Haus der Berliner Festspiele konzipierten Installation „Mercurial Touch“. „Mercurial Touch“ integriert neu erstellte Son-Icons, die vom Menschen geformte Gewässer im urbanen Raum Berlins thematisieren.
Die Performance „Slipway to Galaxies“ ist von längeren Aufenthalten in Irland geprägt: Übergänge zwischen Land und Wasser, Tag und Nacht, Leben und Tod stellen ein zentrales Thema der keltischen Mythologie dar, werden durchlebt, gefeiert und besungen, mit Geistern bevölkert und in Erzählungen überführt. Charlotte Hug greift diese Nachtmythen auf und verbindet sie mit ihren Erfahrungen eines Selbstversuches von Schlafentzug in einem Schlaflabor.

Charlotte Hug
Slipway to Galaxies (2011) DE
Live Performance in der Installation Mercurial Touch

Mercurial Touch
Installation mit Son-Icons (2013)

Charlotte Hug, Viola/Stimme/Komposition/Malerei
Kathrin Kausche, Lichtdesign

Mit Unterstützung von Kanton Zürich Fachstelle Kultur und Pro Helvetia