Symposium

Neue Musik im türkisch-arabischen Mittelmeerraum

[Um]Brüche: Internationales Symposium

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Musik-„Szenen“ sind – auch wenn sie sich selbst oft betont als unabhängig („independent“) bezeichnen – immer auf komplexe Art in lokale, regionale und transnationale Produktions- und Rezeptionskriterien, life-styles und ästhetische Kommunikationsmodelle eingebunden. Die Einwirkung der globalen Digitalisierung sind allgegenwärtig und erfordern je nach Betrachtungsperspektive ständig eine Neudefinitionen von Begriffen wie „Identität“, „Genre“, „Tradition“ oder „Migration“ heraus.

In einem zweiteiligen Symposium stehen hauptsachlich ausübende Musiker, Performer, Labelgründer, Instrumentalisten und Komponisten aus Beirut, Berlin, Kairo, Istanbul, London und Paris im Mittelpunkt, um kommentiert und begleitet von dem Musikjournalisten Thomas Burkhalter (Zürich) und dem Musikethnologen Martin Greve (Istanbul) mit einer Reihe von Kurzreferaten und einer Podiumsdiskussion der Frage nach Praxis, Definition und Eigenarten „neuer Musik“ im Mittelmeerraum nachzugehen.

11:00 – 13:30
Referate

11:00 – 11:30
Thomas Burkhalter, Zürich
„Diese Musik ist verwestlicht“ – Absurde Behauptungen über Musiker aus Beirut

11:30 – 12:00
Martin Greve, Istanbul
Neue Musik in der Türkei, traditionelle Musik, neue traditionelle Musik und Neue Musik mit traditionellen Elementen

12:00 – 12:30
Ulrich Mertin, Istanbul
Pionierarbeit in Istanbul – Die Entstehungsgeschichte des Hezarfen Ensemble

12:30 – 13:00
Mahmoud Refat, Kairo
Das Label 100Copies Music in Kairo

13:00 – 13:30
Raed Yassin, Beirut
Nach einer wahren Geschichte

15:00 – 16:30
Podiumsdiskussion
Neue Musik im türkisch-arabischen Mittelmeerraum
Mit Seth Ayyaz / Thomas Burkhalter / Martin Greve / Alper Maral / Samir Odeh-Tamimi / Sharif Sehnaoui
Oliver Schneller, Moderation