Charlotte Hug

Charlotte Hug

© Alberto Venzago

Klanginstallation

Mercurial Touch

Sa 16. bis So 24.03.2013

Installation mit Son-Icons (2013)

Klanginstallation

Slipway to Galaxies (2011) DE
Live Performance in der Installation Mercurial Touch
16. und 22. März 2013, 18:00
Ausschnitte zur MaerzMusik Eröffnung 15. März 2013, 18:30

Die Schweizer Musikerin und Künstlerin Charlotte Hug folgt in ihren Arbeiten dem Ur-Impuls der musikalischen Geste und überführt ihre Klangimaginationen in visuell-körperliche Spuren, die sie auf halbtransparentem Papier mit beiden Händen zeichnet. Es entstehen sogenannte Son-Icons, großformatige Zeichnungen, die auf vielfache Weise als musikalische Notation lesbar sind.

Prägend für die Entstehung der Son-Icons und der Musik Charlotte Hugs ist ihre Arbeit mit und in der Natur. So lässt sie die Zeichnungen überfluten, beregnen oder taucht sie in strömende Wasserläufe ein, wodurch neue Strukturen entstehen. In ihren Installationen werden diese Son-Icons zu begehbaren Raumpartituren, die neue Denk- und Schaffensräume eröffnen. Sie sind visueller Stimulus für Improvisationen und Kompositionen. „Slipway to Galaxies“ ist eine sich zwischen Komposition und Improvisation bewegende Soloperformance der Künstlerin innerhalb der Son-Icons ihrer für das Haus der Berliner Festspiele konzipierten Installation „Mercurial Touch“. „Mercurial Touch“ integriert neu erstellte Son-Icons, die vom Menschen geformte Gewässer im urbanen Raum Berlins thematisieren.
Die Performance „Slipway to Galaxies“ ist von längeren Aufenthalten in Irland geprägt: Übergänge zwischen Land und Wasser, Tag und Nacht, Leben und Tod stellen ein zentrales Thema der keltischen Mythologie dar, werden durchlebt, gefeiert und besungen, mit Geistern bevölkert und in Erzählungen überführt. Charlotte Hug greift diese Nachtmythen auf und verbindet sie mit ihren Erfahrungen eines Selbstversuches von Schlafentzug in einem Schlaflabor.

Mit Unterstützung von Kanton Zürich Fachstelle Kultur und Pro Helvetia