Konzert

Bryan Lopes Trio

Vergangene Termine

JazzFest Berlin ’05: „Was vom Mosier übrig blieb“ ist vor allem die Erinnerung an einen Tenoristen, der ein unbändiges Feuerwerk an Ideen auf seinem Saxofon beim Finale im Quasimodo abbrannte. Kühn und geschmeidig, jeder Ton eine Herausforderung, gab hier ein großer Musiker seine Visitenkarte ab. Mehr noch, Bryan Lopes warf musikalisch seinen Hut in den Ring. Wir haben ihn in diesem Jahr gleich aufgehoben zu einem Da capo an gleicher Stelle.

Sein Ton und seine im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Assoziationsketten erinnern ein wenig an Michael Brecker in der Blüte seiner Tage, seine reiche Ornamentik an Ornette Coleman, doch sein ausgeprägtes melodisches Gespür lässt einen höchst eigenständigen Gestaltungswillen erkennen. Tatsächlich konnte der heute 39-jährige abseits des Young Lions-Booms einen individuellen Improvisationsstil entfalten. „Quasi“ ein Geheimtipp, steckt in Bryan Lopes bereits jetzt ein ganz Großer für einen runderneuerten amerikanischen Jazz-Mainstream von morgen.

Besetzung

Bryan Lopes tenor sax
Neal Fountain bass
Jeff Reilly drums