Philharmonia Quartett

Philharmonia Quartett Berlin

© Stefan Röhl

Konzert
Streichquartette III

Philharmonia Quartett Berlin

Streichquartette III

Einführung 10:00 Uhr

International renommierte Streichquartettformationen – das amerikanische Emerson String Quartett, das französische Quatuor Diotima und das Berliner Philharmonia Quartett – bringen im Rahmen des Musikfests Berlin 2013 an drei Abenden sämtliche Streichquartette von Béla Bartók zur Aufführung. Der besondere Clou: In jedem Konzerte wird Bartóks Musik für Streichquartettbesetzung mit wegweisenden Gattungsbeiträgen anderer Komponisten kontrastiert.

Für diesen kleinen, aber feinen Bartók-Zyklus hat das Philharmonia Quartett ein besonders erhellendes Programm entworfen: Die vier Musiker stellen Bartóks noch ganz im Banne der Spätromantik und des französischen Expressionismus stehende „Streichquartett Nr. 1“ aus dem Jahre 1908 Ludwig van Beethovens 1801 im Druck erschienenes „Streichquartett“ op. 18,1 zur Seite. Auch dieses Werk war Beethovens erste kompositorische Auseinandersetzung mit der kammermusikalischen Königsdisziplin.

Doch lässt sich in diesem Konzert nicht nur verfolgen, wie unterschiedlich die rund 100 Jahre auseinander liegenden Quartett-Debüts dieser beiden bedeutenden Komponisten ausfielen. Denn auf dem Programm des Philharmonia Quartetts steht auch eine Aufführung von Bartóks „Streichquartett Nr. 5“ aus dem Jahr 1934. Und dieses Werk belegt auf eindrucksvolle Art und Weise, welch enorme stilistischen und kompositorischen Entwicklungen Bartók in seiner Jahrzehnte andauernden Auseinandersetzung mit der Gattung des Streichquartetts durchlaufen hat.

Béla Bartók [1881-1945]
Streichquartett Nr. 1 [1908/09]

Ludwig van Beethoven [1770-1827]
Streichquartett F-Dur op. 18,1 [1799]

Béla Bartók
Streichquartett Nr. 5 [1934]

Philharmonia Quartett Berlin
Daniel Stabrawa, Violine I
Christian Stadelmann, Violine II
Neithard Resa, Viola
Dietmar Schwalke, Violoncello