András Schiff

András Schiff

© Raphaël Faux

Konzert

Benefizkonzert

zugunsten des Ungarischen Büros
von Human Rights Watch (HRW)
Begrüßung durch Wenzel Michalski (HRW Deutschland)

Einführung 19:00 Uhr

DI 17. September 2013, 15:00 Uhr
Hermann Wolff Saal

„Wie ist es in Europa um die Menschenrecht bestellt?“

Teilnehmer:
András Schiff
Hugh Williamson (Direktor Human Rights Watch Abteilung Europa/Asien)
Barbara Lochbihler (Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Europäischen Parlament)
Paul Lendvai (Publizist und Leiter der Sendung „Europastudio“ im ORF)
Moderation: Dr. Helge Grünewald

Eintritt frei, Anmeldung erbeten über www.ippnw-concerts.de

Am Anfang war mir das Leben gut.
Es hielt mich warm, es machte mir Mut.
Dass es das allen Jungen tut,
wie konnt ich das damals wissen.
Ich wusste nicht, was das Leben war …

Rainer Maria Rilke

Lebenserfahrungen unterschiedlichster Art hat Rainer Maria Rilke in seiner Balladensammlung „Die Stimmen“ aus dem „Buch der Bilder“ poetischen Ausdruck verliehen. Einige von ihnen hat der 1988 verstorbene, ungarisch-amerikanische Dirigent und Komponist Antal Doráti 1975 in Musik gesetzt. Ganz dem Tod hingegen sind Modest Mussorgskys 100 Jahre zuvor entstandene „Lieder und Tänze des Todes“ gewidmet. In vier schaurigen Balladen singt der Sensenmann ein Kind in den ewigen Schlaf, bringt einer jungen Frau ein letztes Ständchen dar, fordert einen betrunkenen Bauern zum (Todes-)Tanz auf und tritt zuletzt als siegreicher Feldherr in Erscheinung, dem alle Gefallenen der Schlacht folgen müssen. Die Texte des mit ihm eng befreundeten russischen Dichters Arseni Gollenischtschew-Kutusow hat Mussorgsky in eine Musik von erschütternder Suggestivität gekleidet. Mit dem als Opern-, Oratorien- und Liedsänger gefeierten Bassbariton Hanno Müller-Brachmann sowie dem als Solist, Kammermusikpartner und Liedbegleiter gleichermaßen versierten Pianisten András Schiff nehmen sich zwei künstlerische Ausnahmeerscheinungen Mussorgskys Zyklus lyrischer Minidramen an. Ergänzt wird das im Zeichen slawischer Musik stehende Programm durch Klaviermusik von Béla Bartók und Leoš Janáček.

Béla Bartók [1881-1945]
Suite für Klavier op.14 [1916]

Antal Doráti [1906-1988]
Die Stimmen
Liederzyklus für Bass und Klavier
auf Texte von Rainer Maria Rilke [1975]

Leoš Janáček [1854-1928]
Auf verwachsenem Pfade
15 Miniaturen für Klavier, 1. Reihe 1-10 [1901-1908]

Modest Mussorgsky [1839-1881]
Lieder und Tänze des Todes
Liederzyklus für Gesang und Klavier [1875-1877]
In russischer Sprache

Eine gemeinsame Veranstaltung von IPPNW-Concerts, Berliner Festspiele / Musikfest Berlin und der Stiftung Berliner Philharmoniker