nothing’s for something

nothing’s for something

© Kurt Van der Elst

Tanz

Avdal & Shinozaki

Heine Avdal & Yukiko Shinozaki, Oslo / Tokio / Brüssel
„nothing’s for something“
Tanz

  • Dauer 1h 10, keine Pause

Artist Talk
9. Juli im Anschluss an die Vorstellung

Bühnenvorhänge, die zu Strauss-Melodien zum großen Walzertanz anheben, sphärische Klänge, Vogelzwitschern, Ballons übernehmen das Spiel, dirigieren die Bewegung, ein gigantisches Wesen scheint hier zu atmen. Tänzer tauchen auf, hinterlassen Spuren im Licht, setzen Farbakzente ins Bühnendunkel und verschwinden wieder – traumwandlerische Bilder von magischer Schönheit. Doch was sehen wir wirklich?
In früheren Arbeiten beschäftigten sich der norwegische Choreograf Heine Avdal und die japanische Choreografin Yukiko Shinozaki mit semi-öffentlichen Orten wie Hotels und Büros. Ausgehend von ihrer Suche nach den absurd-poetischen Zwischenwelten des Trivialen verbanden sie Gesellschaftsbefragung mit ästhetischer Recherche. In ihrer jüngsten Arbeit „nothing’s for something“ kehren Avdal und Shinozaki zum Theaterraum zurück. Inspiriert von Paul Klee, der tanzte, wenn er malte, von Rainer Maria Rilke und Georges Perec, dem Meister der Alltagsminiaturen, legen sie Momente im Leben offen, die Zwänge und Routinen des Alltäglichen außer Kraft setzen. Eine Reflektion über Theater, Performance, Tanz und Installation, räumliche und imaginative Grenzen: eine bildstarke und atmosphärische Reise in die wundersame Realität hinter der sichtbaren Welt.

Konzept/Regie Heine Avdal, Yukiko Shinozaki
Sounddesign/Elektronik Fabrice Moinet
Lichtdesign / Technische Leitung Hans Meijer
Zeichnung/Grafik Brynjar Åbel Bandlien, Christelle Fillod
Dramaturgie Marianne Van Kerkhoven (Kaaitheater)
Künstlerische Assistenz Saori Miyazawa
Technische Assistenz Matthieu Virot
Technischer Support Culture Crew

Von und mit Heine Avdal, Taka Shamoto, Yukiko Shinozaki, Oleg Soulimenko

Eine Produktion von fieldworks vzw, Heine Avdal in Koproduktion mit Kaaitheater (Brüssel), APAP Network, Kunstencentrum Buda (Kortrijk), BIT-Teatergarasjen (Bergen), STUK (Leuven).
In Zusammenarbeit mit WP Zimmer (Antwerpen), Netwerk (Aalst), Vooruit (Gent), MDT (Stockholm), Black Box Teater (Oslo), Teaterhuset Avantgarden (Trondheim), INKONST (Malmø).
Mit Unterstützung von Vlaamse Gemeenschap, Vlaamse Gemeenschapscommissie, Norsk Kulturråd, Fond For Lyd og Bilde, Fond for Utøvende Kunstnere, Norwegisches Außenministerium