Gespräch

Regieführen heißt …

Ein Gespräch über das Bemerkenswerte am Inszenieren

„… rauskriegen zu wollen, wer man ist, und Frieden damit zu machen, dass man andere dazu benutzt.“
Andreas Kriegenburg

„… Texte auf dem Theater möglich zu machen.“
Franz Xaver Kroetz

Jeder Regisseur hat eine eigene Vorstellung davon, was das bedeutet: ein Drama, ein Stück, Flächen, Szenen, Collagen, sich selbst zu „inszenieren“; aus der Idee, dem Innern eines einzelnen mithilfe fremder Köpfe, Herzen, Körper im besten Fall etwas entstehen zu lassen, das über die Bühne hinweg zur gleichen Zeit Hunderte von Menschen entzündet. Was verbindet oder unterscheidet die Visionen und Arbeitweisen verschiedener Regiegenerationen? Welche ästhetischen Kämpfe fechten Regieväter und -mütter mit ihren Söhnen oder Töchtern aus? Was eint eine bestimmte Altersklasse von Theatermachern – und wofür will und kann sie stehen? Ein generationsübergreifendes Gespräch über das Bemerkenswerte am Inszenieren.

Mit Reinhild Hoffmann, Claus Peymann und Roger Vontobel
Moderation Petra Kohse