Einstein on the Beach

Einstein on the Beach. [Kinotrailer]

© Pomegranate Arts, Inc. / Berliner Festspiele

Oper

Einstein on the Beach

Eine Oper in vier Akten von Philip Glass und Robert Wilson für Ensemble, Chor und Solisten
MaerzMusik extended

Das Berliner Gastspiel von „Einstein on the Beach“ wird ermöglicht durch die großzügige Spende von Inga Maren Otto.

  • Dauer ca. 280 Min. Einstein on the Beach hat keine offiziellen Pausen. Das Publikum ist eingeladen, den Zuschauerraum auf eigenen Wunsch zu verlassen und wieder zu betreten.
  • In englischer Sprache

Rahmenprogramm
2. März 2014, 12:30: Filmvorführungen und Gespräch
3. März 2014, 11:00: Pressegespräch
5. März 2014, 17:00: Einführung zu „Einstein on the Beach“

Im Jahr 1976 erlebte das Theaterpublikum rund um den Globus einen kollektiven Traum. Die Zeit verlangsamte sich, Klänge stürzten von überall und nirgendwo auf die Zuhörer ein, kryptische Bilder erstarrten im Licht. Es war die Zusammenarbeit des Jahrhunderts: Robert Wilson und Philip Glass, zwei der maßgeblichen Manipulatoren der Zeit in der Kunst, verbanden ihre Kräfte im Namen desjenigen, der die Zeit relativiert hat, Albert Einstein. Wilson und Glass schufen ein visuell-kinetisch-musikalisches Werk, das die Theater- und Musikwelt revolutionierte.

Nach den von der Kritik bejubelten Produktionen aus den Jahren 1984 und 1992 an der Brooklyn Academy of Music (BAM) in New York ist „Einstein on the Beach“ vergangenen Herbst im Rahmen der Feiern anlässlich des 150-jährigen Bestehens der BAM dorthin zurückgekehrt und seither auf Welttournee.

„Einstein on the Beach“ entfaltet sich – ohne linear erzählte Handlung und ohne handelnde Personen – als hypnotisches Tableau, inspiriert von der poetischen Ausgangsidee eines Genies und angetrieben durch die grandiose, vorwärtstreibende Musik von Philip Glass. Ein geradezu kosmisch wirkender Chor aus Silben, Nummern, Bewusstseinsströmen und enigmatischen Versen wird akzentuiert durch die Bewegungsmuster der Choreografie von Lucinda Childs – all das bettet sich in das spektakuläre Bühnenbild von Robert Wilson ein und entfaltet sich als ein überwältigendes, bahnbrechendes Meisterwerk des 20. Jahrhunderts.

Inszenierung, Bühnenbild und Licht Robert Wilson
Musik und Liedtexte Philip Glass
Choreografie Lucinda Childs
Gesprochene Texte Lucinda Childs, Samuel M. Johnson, Christopher Knowles
Musikalische Leitung Michael Riesman
Co-Regie Ann-Christin Rommen
Regieassistenz Charles Otte
Licht Urs Schönebaum
Ton Kurt Munkacsi
Kostümbild Carlos Soto
Maske Luc Verschueren

Mit:
Helga Davis
Kate Moran
Einstein Jennifer Koh
Boy Jasper Newell
Mr. Johnson Charles Williams
The Lucinda Childs Dance Company
The Philip Glass Ensemble
Einstein on the Beach Chor

Eine Produktion von Pomegranate Arts, Inc. (Linda Brumbach, Executive Producer)

Die Produktion von „Einstein on the Beach, An Opera in Four Acts“ aus dem Jahr 2012 wurde beauftragt von: BAM; the Barbican, London; Cal Performances University of California, Berkeley; Luminato, Toronto Festival of Arts and Creativity; De Nederlandse Opera / The Amsterdam Music Theatre; Opéra et Orchestre National de Montpellier Languedoc-Roussillon; University Musical Society of the University of Michigan.
Ursprünglich produziert 1976 von der Byrd Hoffman Foundation