Gustavo Dudamel

Gustavo Dudamel

© Chris Christodoulou

Konzert
Brahms / Schumann / Berliner Orchester

Staatskapelle Berlin

Eröffnungskonzert

02.09., 18:15 Uhr / 03.09., 19:15 Uhr Einführung

Ein knappes Vierteljahrhundert liegt zwischen den beiden Klavierkonzerten von Johannes Brahms. Während das in den Jahren 1856/57 fertiggestellte d-Moll-Konzert seine endgültige Gestalt erst nach langen Vorarbeiten erhielt und auf Werkpläne zu Kompositionen in anderer Besetzung zurückgeht, stellt sich die Entstehungsgeschichte des im Sommer 1881 komponierten Zweiten Klavierkonzertes vergleichsweise unproblematisch dar. Das Vorhaben, ein „Clavier-Concert B dur“ zu komponieren, fasste Brahms bereits 1878, jenem Jahr, in dem er sich mit den acht Klavierstücken op. 76 nach über zehnjähriger Pause wieder der solistischen Klaviermusik zuwandte. Ausschlaggebend hierfür war seine Beschäftigung mit der Musik von Frédéric Chopin und Robert Schumann. Geht Brahms’ Erstes Klavierkonzert auf Pläne zu einer symphonischen Komposition zurück, so nannte der Wiener Kritiker Eduard Hanslick das von einem Hornsolo eröffnete Zweite „eine große Symphonie mit obligatem Clavier.“ Zur Eröffnung des Musikfests Berlin 2014 ist Daniel Barenboim als Solist in beiden Klavierkonzerten von Brahms zu erleben; am Dirigentenpult der Staatskapelle Berlin steht Gustavo Dudamel.

Johannes Brahms [1833-1897]
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 [1855-59]

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 [1878-81]

Eine Veranstaltung der Staatsoper Unter den Linden
in Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin