Yan Duyvendak & Roger Bernat: Please, Continue (Hamlet)

Yan Duyvendak & Roger Bernat: Please, Continue (Hamlet)

© Pierre Abensur

Theater

Yan Duyvendak & Roger Bernat

Yan Duyvendak & Roger Bernat, Genf/Marseille/Barcelona
„Please, Continue (Hamlet)“
Theater

  • Dauer 210 min
  • In deutscher Sprache

In der Realität scheint vor Gericht Volkes Stimme oft zu versagen. Vielleicht ist das einer der Gründe für den Auszug des Gerichts in das Theater, den der schweizerische Performer Yan Duyvendak und der katalanische Regisseur Roger Bernat mit „Please, Continue (Hamlet)“ inszenieren. Die Protagonisten sind Profis, die ihre üblichen Wirkungsstätten bei Gericht verlassen und hier Theater machen, über das das Publikum mit abzustimmen hat. Verhandelt wird ein realer Fall mit klassischen Zügen, Hamlet in der Gegenwart. Anwesend sind Richter, Staatsanwalt, Strafverteidiger, echte Juristen also. Die Angeklagten und Zeugen, Hamlet, seine Mutter Gertrude und Ophelia werden von Schauspielern vertreten. Eine zentrale Rolle spielt in diesem ungewöhnlichen Setting jedoch auch die Urteilsfähigkeit der Zuschauer, die in jeder Aufführung aufs Neue zum Verhandlungsergebnis beitragen. Im Rahmen des Theaters wird deutlich, dass der Ausgang eines Prozesses durchaus von rhetorischen Fähigkeiten abhängig sein kann. Es zeigt sich auch, wie biegsam das Recht ist, das in „Please, Continue (Hamlet)” zu Literatur und Kunst wird: Hamlet – wie Sie ihn noch nie gesehen haben.

Hamlet Maximilian Brauer
Ophelia Ana Berkenhoff
Gertrude Monica Budde

Vorsitzender Dr. Kay-Thomas Dieckmann (30.06.) /
Dr. Carsten Kessel (01.07.)
Beisitzer Corinna Volkmer und Dr. Andreas Lach (30.06.) /
Marieluis Brinkmann und Bo Meyer (01.07.)
Staatsanwalt Ruth Uhlenbruck (30.06.) /
Marcus Oswald (01.07.)
Verteidiger des Angeklagten (Hamlet) Wolfgang Klemm (30.06.) / Sven Peitzner (01.07.)
Vertreterin der Nebenklägerin (Ophelia) Judith Ciganovic (30.06.) / Michaela Mumm-von Oldenburg (01.07.)
Psychiatrischer Sachverständiger Dr. med. Frank Wendt
Wachtmeister Burkhard Ebel

Konzept Yan Duyvendak & Roger Bernat
Bühne in Zusammenarbeit mit Sylvie Kleiber
Produktionsmanagement Nataly Sugnaux Hernandez
Administration Catherine Cuany
Kommunikation Ana-Belen Torreblanca
Technik Gaël Grivet

Produktion: Dreams Come True Genève
Koproduktion: Le Phénix – Scène nationale de Valenciennes / Huis a/d Werf Utrecht / Théâtre du GRÜ Genf Residencies: Montévidéo, Marseille, Le Carré / Les Colonnes, Scène conventionnée, Saint-Médard-en-Jalles / Blanquefort
Mit Unterstützung von: Stadt Genf / République et canton de Genève / Pro Helvetia Fondation suisse pour la culture / Migros pour-cent culturel / Loterie Romande / Ministerio de Cultura-INAEM / Le Nouveau théâtre de Montreuil – centre dramatique national / CORODIS

Mit herzlichem Dank an alle Mitwirkenden, die Pressestelle der Berliner Strafgerichte und die Rechtsanwaltskammer Berlin.

Die gesammelten Abendgagen der Mitwirkenden kommen dem Schadensfonds / Integrationshilfe der EJF gAG und dem Arrest im Kieferngrund - Förderverein für die Jugendarrestanstalt Berlin e.V. zu.