Der Lauf zum Meer. Ein Idyll

Der Lauf zum Meer. Ein Idyll. Katharina Schüttler

© David Baltzer / bildbuehne.de

Theater

Der Lauf zum Meer. Ein Idyll

von William Carlos Williams
Aus dem Amerikanischen von Karin Graf und Joachim Sartorius

Uraufführung

  • 1 h 15 min, ohne Pause

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William Carlos Williams, der »Erzvater der modernen amerikanischen Poesie« [H.M. Enzensberger], arbeitete von 1946 bis 1956 an seinem Langgedicht Paterson. Den Beginn des vierten Buches bildet Der Lauf zum Meer. Ein Idyll, ein dramatisches Gedicht, ein Drei-Personen-Stück, komponiert aus Dialogen, Briefen und lyrischen Passagen, das in seinem Formenreichtum nach der Bühne verlangt. Es erzählt die Geschichte von Corydon, einer gebildeten älteren Dame, und Phyllis, einem jungen Mädchen, das als Masseurin vom Land in die Stadt – New York – gekommen ist. Die dritte Stimme gehört Phyllis’ verheiratetem Liebhaber Paterson. Williams folgte hier auf einzigartige Weise seinem literarischen Credo »No ideas but in things«. »Alle Kunst ist sinnlich«, schrieb er, »versucht nicht dahinterzukommen. Lehnt euch zurück, entspannt euch, lasst euch ins Gesicht zischen.« Und: »Seht es mir nach, dass ich euch anrede / durch ein Gedicht: es gibt kein anderes / taugliches Mittel.«

Besetzung

Regie Thorsten Lensing und Jan Hein
Bühne Duri Bischoff
Kostüme Anette Guther
Dramaturgie Jan Hein
Musiker Jean Paul Bourelly, Gilbert Diop und Willi Kellers

Mit Viviane DeMuynck, Katharina Schüttler und Charly Hübner

Aufführung mit freundlicher Genehmigung von New Directions Publishing Corp., New York, und Agence Hoffman, München, sowie Carl Hanser Verlag, München
Eine Produktion von Theater T1
In Koproduktion mit spielzeit’europa | Berliner Festspiele, dem Theater im Pumpenhaus Münster, FFT Düsseldorf und Theater Chur
Gefördert durch die Kulturverwaltung des Landes Berlin, das Kulturamt der Stadt Münster und die Kunststiftung NRW