Angélica Liddell: Tandy

Angélica Liddell: Tandy

Theater

Angélica Liddell

Angélica Liddell / Atra Bilis TEATRO, Madrid
„Tandy (Cycle of the Resurrections)“
Inspiriert vom Roman „Winesburg, Ohio“ von Sherwood Anderson
Theater
Uraufführung

  • Dauer 60 min
  • In spanischer Sprache mit deutschen/englischen Übertiteln

Die spanische Performerin und Regisseurin Angélica Liddell entfaltet in ihrem neuen Stück „Tandy“, das bei Foreign Affairs Uraufführung feiert, eine Liebeselegie mit wahnhaften Zügen. Den Namen Tandy nimmt nach einer Weissagung – „Sei Tandy!“ – ein kleines Mädchen in Sherwood Andersons Buchvorlage von 1919 an. Inmitten der Tristesse des amerikanischen mittleren Westens der Jahrhundertwende spielt seine Erzählung. Tandy steht in diesem Text als Chiffre für die generelle Hoffnungslosigkeit der Liebe. Auf der Bühne wiederholt sich dieses Drama, das kleine Mädchen ist ebenso anwesend wie der Fremde, der ihr ihren Namen gab. Einen Namen, mit dem sie sich wahnhaft identifiziert und der in ihrem späteren Leben die sprichwörtliche Liebeskrankheit verkörpert. Wenn das eine Krankheit ist, was ich für Liebe halte, fragt die Künstlerin, was ist dann die Liebe? Ihre Antwort liegt jenseits des Menschlichen. Einmal mehr behandelt Liddells grausames Theater eine weibliche Biografie und fragt, was der auf den Körper des jungen Mädchens gesprochene Text mit ihrem Leib macht, wie er sich einschreibt in ihre Biografie und ihr Leben bestimmt.

Mit Fabián Augusto Gómez Bohórquez, Lola Jiménez, Angélica Liddell, Sindo Puche

Regie, Ausstattung Angélica Liddell
Text Sherwood Anderson, Angélica Liddell
Licht Octavio Gómez
Ton Antonio Navarro
Technische Leitung Marc Bartoló
Stage Manager África Rodríguez
Produktion, Logistik Mamen Adeva
Produktionsleitung Gumersindo Puche

Produktion: Iaquinandi, S.L.
Koproduktion: Berliner Festspiele – Foreign Affairs / Temporada Alta – Festival de Tardor de Catalunya Girona / Salt 2014
Mit Unterstützung von: Comunidad de Madrid / Ministerio de Educación, Cultura y Deporte – INAEM

Mit Unterstützung von: Instituto Cervantes

In Zusammenarbeit mit: ST. AGNES