Marie-Luise Neunecker

 

Marie-Luise Neunecker wurde 1955 geboren und studierte Horn an der Kölner Musikhochschule. Nachdem sie zu Beginn ihrer Laufbahn für ein Jahr Mitglied im Frankfurter Opernorchester war, spielte sie von 1979 bis 1981 als Solo-Hornistin bei den Bamberger Symphonikern und darauf in gleicher Position im Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks Frankfurt. In dieser Zeit gelangen ihr Erfolge bei mehreren internationalen Wettbewerben. 1989 beschloss Marie-Luise Neunecker dann, sich ausschließlich ihrer solistischen Karriere zu widmen. Seither war sie als Solistin bei führenden Orchestern zu Gast und ist regelmäßig im Rahmen großer Festivals aufgetreten. Bei Kammermusikabenden konzertiert die Hornistin mit Partnern wie Frank Peter Zimmermann, Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Antje Weithaas, Andreas Schiff, Pierre-Laurent Aimard und Martha Argerich. Als Solistin der Uraufführung des „Hamburgischen Konzerts“ von György Ligeti hat Marie-Luise Neunecker regelrecht Musikgeschichte geschrieben. Sie hat das für sie geschriebene Werk seitdem oft aufgeführt und auch auf CD eingespielt. Auf CD liegen zahlreiche weitere beispielhafte Einspielungen der Hornistin vor, die viele internationale Auszeichnungen erhalten haben.

Stand: Juni 2014

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