Patricia Kopatchinskaja

 

Patricia Kopatchinskajas Repertoire reicht von Barock und Klassik (oft auf Darmsaiten) bis zu zahlreichen Premieren und Reinterpretationen zeitgenössischer Musik.

Höhepunkte der Saison 2011/12 waren eine Aufführung von Esa-Pekka Salonens Violinkonzert mit dem Philharmonia Orchestra London und dem Komponisten am Dirigentenpult, Konzerte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Leonard Slatkin, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Vladimir Ashkenazy, Auftritte mit dem Mahler Chamber Orchestra in der Kölner Philharmonie, sowie an der Folle Journée Nantes mit Direktübertragung auf ARTE. Im Mai 2012 präsentierte sie ein Programm zugunsten von Umweltprojekten in ihrem Heimatland Moldavien in Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Berlin und dem Dirigenten Pablo Heras-Casado.

2012/13 hatte Patricia Kopatchinskaja Auftritte mit dem WDR Sinfonieorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, der Iceland Symphony und dem Finnischen Radiosymphonieorchester. Sie spielt auch mit dem London Philharmonic Orchestra und Vladimir Jurowski (sowohl in der Royal Festival Hall London als auch in Europa). Wiedereinladungen erfolgten durch das Mahler Chamber Orchestra und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. Sie führt ihre Zusammenarbeit mit dem Orchestre des Champs Elysées und der Camerata Salzburg fort. Zwei Tourneen mit der Amsterdam Sinfonietta und dem BBC Scottish Symphony Orchestra werden in den Niederlanden stattfinden. Als Leiterin und Solistin mit dem Australian Chamber Orchestra wird sie zum dritten Mal mit zwölf Konzerten Australien bereisen.

Kammermusik ist für Patricia Kopatchinskaja von zentraler Bedeutung. Unter ihren regelmäßigen Kammermusikpartnern findet man Fazil Say, Sol Gabetta, Markus Hinterhäuser und Polina Leschenko, außerdem Mitglieder ihrer eigenen Familie. Sie ist auch Gründungsmitglied des Quartet-Lab, ein Streichquartett mit Pekka Kuusisto, Lilli Majala und Pieter Wispelwey. Das Quartett gab im September 2012 sein Debut im Konzerthaus Dortmund mit Werken von Salonen, Beethoven und Bartok.

Patricia Kopatchinskaja nimmt exklusiv bei Naïve Classique auf. Ihre Sichtweise von Beethovens Violinkonzert mit Philippe Herreweghe und dem Orchestre des Champs Elysées erregte internationales Aufsehen. Im Oktober 2012 kam ihre neue CD mit drei ungarischen Geigenkonzerten heraus, Bartók (2.Konzert), Ligeti und Peter Eötvös’ „Seven“, mit dem Komponisten am Dirigentenpult, und dem hr-Sinfonieorchester, bzw. dem Ensemble Modern Frankfurt. Daneben wird sie für ECM Konzerte von Tigran Mansurian mit der Amsterdam Sinfonietta aufnehmen.

Patrica Kopatchinskaja erhielt in ihrer Laufbahn schon viele Preise, zuletzt den Praetorius Musikpreis 2012 des Landes Niedersachsen in der Kategorie musikalische Innovation.

Patricia Kopatchinskaja spielt eine Geige von Giovanni Francesco Pressenda von 1834. Als Goodwill-Botschafterin für Terre des Hommes unterstützt sie insbesondere Hilfsaktionen für notleidende Kinder in Moldavien.

www.patriciakopatchinskaja.com 

Stand: Juni 2014