Markus Hinterhäuser

 

Markus Hinterhäuser wurde im italienischen La Spezia geboren. Er studierte Klavier an der Hochschule für Musik in Wien, am Mozarteum in Salzburg sowie in Meisterkursen u.a. bei Elisabeth Leonskaja und Oleg Maisenberg.

Als Pianist trat Markus Hinterhäuser sowohl solistisch als auch in Kammerkonzerten in den bedeutendsten Konzertsälen und bei den international renommierten Festivals auf, wie etwa in der Carnegie Hall, dem Wiener Musikverein, dem Konzerthaus und der Mailänder Scala; er gastierte unter anderem bei den Salzburger Festspielen, der Schubertiade Hohenems, beim Lucerne Festival, bei Wien Modern, dem Festival d’Automne, dem Holland Festival und den Berliner Festwochen.

Im Bereich Lied ist vor allem seine langjährige Zusammenarbeit mit Brigitte Fassbaender hervorzuheben.

In den letzten Jahren konzentrierte sich Markus Hinterhäuser auf die Interpretation zeitgenössischer Musik, insbesondere engagierte er sich für das Werk von Luigi Nono, Karlheinz Stockhausen, Morton Feldman und György Ligeti. Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen spielte er das gesamte Klavierwerk von Schönberg, Berg und Webern sowie Kompositionen von Feldman, Nono, Scelsi, Ustvolskaya und Cage auf CD ein.

Immer wieder wirkte Markus Hinterhäuser auch an Musiktheater- Produktionen von Christoph Marthaler, Johan Simons oder auch Klaus Michael Grüber mit.

Er war Mitbegründer der Veranstaltungsreihe „Zeitfluss“, die von 1993 bis 2001 im Rahmen der Salzburger Festspiele stattfand, und errang als Künstlerischer Leiter des Projekts „Zeit-Zone“ bei den Wiener Festwochen sowie mit dem Konzertprogramm der Salzburger Festspiele internationales Renommee. In der Saison 2011 war Hinterhäuser – aufgrund des vorzeitigen Abgangs von Jürgen Flimm – Übergangs-Intendant der Salzburger Festspiele. Seit 2014 ist er designierter Intendant der Salzburger Festspiele und wird das Amt 2016 antreten.

Stand: Juni 2014