St. Lawrence String Quartet

„Ein Klang, der einfach alles besitzt, was man von einem Quartett erwartet, bemerkenswerte Präzision, Wärme und den besonderen Funken, der überspringt, die Spannung, die beim Spiel übertragen wird, bei allem, was gerade gespielt wird“, so die „The New York Times“. Seit seiner Gründung im Jahr 1989 hat sich das St. Lawrence String Quartet den unangefochtenen Ruf eines Kammerensembles von Weltrang erspielt. Das Quartett tritt weltweit auf und ist seit 1998 Residenz-Ensemble an der renommierten Stanford University. Das St. Lawrence String Quartet bestätigt immer wieder seine Stellung als Ensemble, das in seiner Spielkultur Einfallsreichtum und Frische verbindet, indem es sich voller Energie den großen Klassikern der Quartettliteratur widmet und sich gleichfalls für zeitgenössische Werke von Komponisten wie John Adams, Osvaldo Golijov, Ezequiel Viñao und Jonathan Berger einsetzt. Während der Sommermonate kann das St. Lawrence String Quartet seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Spoleto Festival in Charleston / South Carolina weiterführen. Im Rahmen seiner Europatour mit dem San Francisco Symphony im Spätsommer interpretiert das St. Lawrence String Quartet „Absolute Jest“ von John Adams unter der Leitung von Dirigent Michael Tilson Thomas in Deutschland, Großbritannien, Rumänien und in der Schweiz. Im Herbst wird das Quartett außerdem in der New Yorker Carnegie Hall auftreten.

Als Residenz-Quartett in Stanford arbeitet das St. Lawrence String Quartet mit Musikstudenten zusammen und wirkt bei Projekten mit anderen Fakultäten und Abteilungen mit, um über das Medium Musik vielfältige Themen zu erkunden. Aktuelle Projekte haben die Medizinische Fakultät, die Erziehungswissenschaftliche Fakultät und die Fakultät für Rechtswissenschaften eingebunden. Neben ihren Verpflichtungen in Stanford sind die Musiker des St. Lawrence String Quartet auch Gastkünstler an der University of Toronto. Das leidenschaftliche Interesse der vier Musiker, musikalische Räume sowohl für Interpreten als auch für das Publikum zu erschließen, wird jedes Jahr bei dem im Sommer stattfindenden Kammermusikseminar in Stanford deutlich, aber auch bei ihren vielfältigen Expeditionen in die Tiefen des musikalischen Bedeutungsgehalts, die sie mit dem prominenten Musikvermittler Robert Kapilow unternehmen.

Lesley Robertson (Viola) und Geoff Nuttall (Violine) sind Gründungsmitglieder des Ensembles und stammen beide aus Kanada. Der Cellist Christopher Costanza ist gebürtig aus Utica / New York und spielt seit 2003 im Ensemble. Der Geiger Owen Dalby, der aus der San Francisco Bay-Region kommt, stieß 2015 zum Ensemble. Alle vier Mitglieder des Quartetts leben in Stanford/Kalifornien, wo sie auch an der Universität lehren.

www.slsq.com

Stand: Juni 2015

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