The Israel Philharmonic Orchestra

 

Das Israel Philharmonic Orchestra wurde 1936 von dem Geigenvirtuosen Bronisław Huberman gegründet. Das Auftaktkonzert des Orchesters wurde am 26. Dezember 1936 von Arturo Toscanini geleitet. Musiker, die angesichts der NS-Verfolgung aus Europa fliehen mussten, fanden im Israel Philharmonic Orchestra einen neuen Wirkungsbereich. Seit seiner Gründung hat sich das Orchester für die Aufnahme von Einwanderern engagiert, und so finden sich bis heute Musiker, die neu in Israel angekommen sind, in seinen Reihen.

Aktuell hat das Israel Philharmonic Orchestra Konzertreihen in Tel Aviv, Jerusalem und Haifa und gastiert mit Sonderkonzerten in ganz Israel. Im Rahmen weltweiter Tourneen spielt das Israel Philharmonic Orchestra regelmäßig in den großen Musikmetropolen und bei namhaften Festivals. Auf dem Programm seiner Konzerte hat es häufig Uraufführungen israelischer Komponisten und fördert auf diese Weise die zeitgenössische Musikszene Israels. Im Rahmen von KeyNote, dem Education- und Outreach-Programm des Israel Philharmonic Orchestra, spielen die Orchestermusiker in zahlreichen Schulen und geben Schülerkonzerte im Mann-Auditorium in Tel Aviv.

Vierzig Jahre lang arbeitete das Orchester ohne festen Chefdirigenten. Es hatte international bedeutende Dirigenten und Solisten zu Gast wie auch junge Talente aus dem In- und Ausland. 1969 wurde Zubin Mehta zum künstlerischen Berater des Israel Philharmonic Orchestra berufen, 1977 wurde er sein musikalischer Leiter. Leonard Bernstein wurde 1988 zum Ehrendirigenten (Laureate Conductor) ernannt, Kurt Masur 1992 zum Ehren-Gastdirigenten (Honorary Guest Conductor) und Gianandrea Noseda 2011 zum Chefgastdirigenten.

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Stand: Juni 2015